Scheuch zu Post-Börsegang: Gewerkschaft gescheitert!

ÖGB abgehobener Verein, der mit Geld nicht umgehen kann - Massiver Mitgliederschwund beweist, dass Arbeitnehmer Vertrauen verloren haben

Wien (OTS) - Im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Klubobmann Herbert Scheibner stellte Bündnissprecher NRAbg. DI Uwe Scheuch heute fest, dass die Gewerkschaftsspitze mit ihren Streikdrohungen rund um den Börsegang der Post kläglich gescheitert ist. Das sei auch kein Wunder, ist der ÖGB auch ein abgehobener Verein, der mit einem massiven Mitgliederschwund zu kämpfen hat und der, wie man am Beispiel des BAWAG-Skandals wieder deutlich sehen konnte, den Bezug zu Geld völlig verloren hat. Da sei es nur verständlich, wenn die Mitglieder kein Vertrauen mehr in ihre Gewerkschaftsführung haben und für diese nicht streiken, sondern lieber arbeiten wollen.

"Der österreichische Gewerkschaftsbund hat seit dem Jahr 2000 über 84.000 Mitglieder verloren, während zugleich die Gesamtzahl der Beschäftigten in Österreich kräftig gestiegen ist. Das beweist, dass die Arbeitnehmer kein Vertrauen mehr in den ÖGB haben, da dieser nicht mehr in der Lage ist, ihre Interessen zu vertreten", so Scheuch. "Die Arbeitnehmer möchten sich von keinem Verein vertreten lassen, der im Zuge des BAWAG-Refco-Skandals an einem Nachmittag 425 Millionen Euro verspekuliert hat. Es ist ein Wahnsinn, dass der ÖGB als Bankeigentümer das zugelassen hat, mit diesem Geld hätte man etwa über 56.000 Lehrplätze in unserem Lehrlingsförderungsprogramm finanzieren können", so der Bündnissprecher. Und überdies produziere der ÖGB auch in seinen eigenen Bilanzen permanent Millionenverluste.

In der Sache selbst betonte Scheuch, dass der Börsegang der Post ein richtiger und wichtiger Schritt sei. Die Post sei ein florierendes Unternehmen, das mit dem Börsegang seinen Wachstumskurs auch noch forcieren werde. Das Gejammer von SPÖ und Postgewerkschaft erweise sich wieder einmal als reine parteipolitische Taktik, nicht einmal die Mitarbeiter des Unternehmens tragen die Streikfantasien der Gewerkschaftsfunktionäre noch mit. "Die Privatisierung der Post wird so wie die Privatisierungen von OMV, VOEST, AUA, Böhler-Uddeholm und Flughafen ein Riesenerfolg. Dort wurden seit den Börsegängen in jedem einzelnen Unternehmen tausende zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, daher unterstütze ich den Börsegang der Post aus voller Überzeugung eines Erfolges für die Mitarbeiter und das Unternehmen", so der Bündnissprecher abschließend.

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