Klimt-Bilder: Gusenbauer - Regierung hat sich unklug verhalten

"Jetzt sitzt man vor einem Scherbenhaufen" - Bilder müssen der Öffentlichkeit zugänglich bleiben

Wien (OTS) - Die Regierung habe sich im Rahmen des Gerichtsverfahrens um die Klimt-Bilder "unklug verhalten", "jetzt sitzt man vor einem Scherbenhaufen". Nun müsse die Regierung einen Vorschlag präsentieren, um den von ihr verursachten Schaden auszubügeln, sagte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Dienstag in einer Pressekonferenz. Die Exponate sollten auch künftig in Österreich zu sehen sein, so Gusenbauer. Schließlich handle es sich um Schlüsselwerke der Österreichischen Kunst. ****

Seit Jahren sei klar, dass Österreich das Gerichtsverfahren um die Klimt-Bilder nicht gewinnen werde. Die Regierung habe aber alle Vergleichsangebote der Kläger ausgeschlagen. Es sei "einigermaßen blamabel", das Verfahren derart schleifen zu lassen.

Jedenfalls sei es nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn der Finanzminister für zwei Bilder die Post verscherbelt, sagte Gusenbauer. (Schluss) se

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