Sicherheit: SPÖ-Kärnten schlägt bei Schulbussen Alarm

Durch neue 3:2-Regelung gibt es in vielen Kärntner Schulbussen Chaos und Unsicherheit Klagenfurt (SP-KTN) - Einen Aufschrei in Punkto Verkehrssicherheit gab es am Dienstag von den Kärntner Sozialdemokraten. Sicherheitssprecher LAbg. Rudolf Schober und Jugendsprecherin LAbg. Beate Prettner kritisierten, dass es nach der KFG-Novelle nur mehr eingeschränkt Sicherheit in Schulbussen gäbe. Drei Kinder zwischen sechs und 14 Jahren zählen genau so viel wie zwei Erwachsene, Kinder unter sechs Jahren zählen gar nicht - und zwar dann, wenn sie mit dem Bus unterwegs sind. "Das führt zu dramatischen Situationen in Kärnten. Die Telefone in der SPÖ laufen heiß. Beunruhigte Eltern schildern ihre Erlebnisse", so Schober. Es gäbe sogar schon Schulbusse, bei denen Mediatoren eingesetzt werden müssen, da sich die Situationen in letzter Zeit massiv zuspitzen, erklärte Schober.

Die neue 3:2-Regelung sei völlig unverantwortlich, stelle sie doch ein wesentlich größeres Verletzungsrisiko für Kinder dar, kritisiert die SPÖ. "Kinder, die zu dritt auf zwei Plätzen sitzen sind nicht gesichert. Wir müssen die Sorgen und Ängste der Eltern daher sehr ernst nehmen. Nicht nur bei Unfällen auch bei Notbremsungen können sich unverantwortliche Situationen ergeben", warnt SPÖ-Jugendsprecherin LAbg. Beate Prettner.

Die Kärntner SPÖ übt daher scharfe Kritik an Verkehrsminister Hubert Gorbach. Die momentane Gesetzeslage sei alleine aus Sicherheitsgründen völlig abzulehnen. "Nimmt man die ersten Erfahrungen in Kärnten her und berücksichtigt die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, ist akuter Handlungsbedarf gegeben", sind sich Schober und Prettner einig und kündigen entsprechende Initiativen der Kärntner Sozialdemokratie an. "Die SPÖ steht für Sicherheit, da können wir vor solch dramatischen Situationen nicht die Augen verschließen", sagte Schober abschließend und appellierte an alle Betroffenen sich weiterhin in der SPÖ zu melden. "Wir werden alle Angaben entsprechend verfolgen und für Lösungen kämpfen."

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