Ortstafeln: Kaiser: Dr. Haider verhindert breiten Konsens

SPÖ kritisiert "Aufhetzen" durch die Politik und will existenziellen Themen breiteren Raum geben

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wir kämpfen mit hoher Arbeitslosigkeit, Einkommenssituationen der Kärntnerinnen und Kärntner, die nicht zufrieden stellend sind und mit der Tatsache, dass immer mehr Menschen nicht wissen, wie sie ihre monatlichen Rechnungen bezahlen können. Daher gehört der Ortstafelstreit endlich beigelegt, damit wir uns noch wichtigeren Themen widmen können", erklärte am Dienstag der Klubobmann der Kärntner Sozialdemokraten, LAbg. Peter Kaiser. In der Ortstafelfrage liege der Ball weiterhin klar bei Bundeskanzler Schüssel, der diese Causa auf Basis der Rechtsstaatlichkeit und des Konsenses lösen müsse. An Dr. Haider übte Kaiser scharfe Kritik: "Ich habe absolut kein Verständnis dafür, wenn KärntnerInnen gegen KärntnerInnen aus parteipolitischem Kalkül gegeneinander ausgespielt werden."

Die SPÖ sei weiterhin für eine friedliche Atmosphäre und eine konsensuale Lösung. Am Zug sei aber definitiv Bundeskanzler Schüssel betonte auch der Völkermarkter SP-Bezirksvorsitzende LAbg. Jakob Strauß. "Wir Sozialdemokraten lassen uns nicht auseinander dividieren, egal welche Register Dr. Haider auch immer ziehen mag", so Strauß, der darauf hinweist, dass es besonders im Raum Südkärnten wichtig sei, wirtschaftliche Chancen zu nützen und den politischen Focus auf die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen zu richten. (Schluss)

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