PRINZ: WAS IST FALSCH AN MEHR BESCHÄFTIGUNG UND HOHEN GEWINNEN?

ÖVP-Abg. kritisiert erneut SPÖ-Gräuelpropaganda bei wichtigem Privatisierungsschritt

Wien (ÖVP-PK) - "Die SPÖ hat offenbar noch immer nichts dazu gelernt", ist ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz enttäuscht von der neuerlichen Gräuelpropaganda aus der Wiener Löwelstrasse. "Als vor knapp drei Jahren die Privatisierung des ÖIAG-Anteils der Voest umgesetzt wurde, nutzte dies die SPÖ, um den Menschen Angst vorm Untergang der voestalpine zu machen. Heute steht genau das Unternehmen besser da als je zuvor: mit mehr Mitarbeitern, mit Rekordgewinnen und hohen Renditen. Beim anstehenden Börsegang der Post greift die SPÖ erneut in die selbe Raunzerkiste", so Prinz heute, Dienstag. ****

Erfolgreiche Wirtschafts- und Unternehmenspolitik steigert nicht nur den Umsatz eines Unternehmens, sondern auch die Anzahl der Beschäftigten. "Ein Vergleich der von der ÖVP privatisierten Unternehmen mit den SPÖ-Pleiten vor der Regierung Schüssel beweist, wer mehr Wirtschafts- und damit auch Sozialkompetenz vorweisen kann", verweist Prinz auf folgende beeindruckende Zahlen:

Erfolgreiche Wirtschaftspolitik:
- Mitarbeiterzuwachs in allen privatisierten ÖIAG-Unternehmen: OMV + 480 Prozent, AUA + 100 Prozent, Voest + 52 Prozent, VA-Tech + 14 Prozent, Boehler-Uddeholm + 12 Prozent;
- Mitarbeiterbeteiligung schafft Motivation und finanziellen Gewinn: Aus 1.000 Euro wurden nach dem jeweiligen Börsegang bis 2005 bei der OMV 16.401 Euro, bei der voestalpine 4.828 Euro und bei der Telekom Austria 3.774 Euro.
- Hoher Aktienkurs freut Anleger: Der Aktienwert der Böhler-Uddeholm-Aktie hat sich vervierfacht, jener der Flughafen-Wien- und der voestalpine-Aktie fast verdreifacht. Die Telekom-Austria-Aktie hat ihren Wert verdoppelt und jene der OMV ist um das 1,6-fache gestiegen.

Pleiten und Pannen:
- 6, 3 Milliarden Euro Finanzschulden der ÖIAG wurden der Regierung Schüssel von der SPÖ überlassen. Nach sechs Jahren ist die ÖIAG schuldenfrei.
- Sozialistische Misswirtschaft hat auch den Konsum im Jahr 1995 in die größte Pleite der 2. Republik getrieben. Auf der Strecke blieben ca. 5000 entlassene Konsum-Arbeitnehmer sowie viele Klein- und Mittelbetriebe.
- Auch auf dem Bankensektor hat die SPÖ gezeigt, wie es nicht geht:
1, 2 Milliarden Euro Steuergelder hat der Umtausch des Aktienpaketes der AVZ an der Bank Austria gegen Aktien der bayrischen Hypovereinsbank (HVB) gekostet. Nach der Übernahme durch die italienische "Unicredit" hat Österreich bei der Bank Austria nun überhaupt nichts mehr mitzureden. Die Länderbank-Pleite 1981 und der fahrlässige Umgang mit Krediten in der BAWAG sind weitere Beispiele für sozialistische Wirtschaftspolitik.

"Es wäre daher eher nachvollziehbar, wenn die Gewerkschafter vor der BAWAG-Zentrale demonstrieren würden, als nun - wie vereinbart - wegen des Börseganges der Post. Immerhin hat die BAWAG mit der Übernahme des Refco-Kredites 450 Millionen Euro in den Sand gesetzt", so Prinz. Der Börsegang der Post gewährt hingegen weiterhin die Eigenständigkeit als österreichisches Unternehmen. Zudem wird die Investitionskraft der Post gestärkt und die Beschäftigung der Mitarbeiter langfristig gesichert. Für die Kunden bleibt die Versorgungssicherheit bestehen, und alle Österreicherinnen und Österreicher können sich am Unternehmen beteiligen", fordert Prinz das "Ende oppositioneller Miesmacherei".
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