Karas stellt österreichische EU-Informationsinitiativen in Strassburg vor

Kommission soll EU-Lesebuch und Europa-Taschenquiz in Plan D einbauen

Brüssel, 17. Januar 2006 (ÖVP-PD) Zwei bemerkenswerte österreichische EU-Informationsinitiativen stellte der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion, Mag. Othmar Karas, gestern im Plenum des Europäischen Parlament vor: "Wenn wir die europapolitische Debatte wieder in Schwung bringen wollen, reicht der politische Wille dafür alleine nicht aus. Wir brauchen auch eine umfassendere, vertiefende und zielgruppenadäquate Kommunikations- und Informationsoffensive", sagte Karas im Straßburger Plenum. "Bis vor wenigen Wochen gab es aber nicht einmal ein europaweit verwendbares EU-Lese- und Arbeitsbuch für unsere Schülerinnen und Schüler. Die österreichischen Journalisten Wolfgang Böhm und Othmar Lahodynsky haben dieses Manko erkannt und mit Unterstützung des Unterrichtsministeriums ein EU-Lese- und Arbeitsbuch für unsere Schulen geschrieben, das bereits so konzipiert ist, dass es mit geringfügigen Modifikationen in allen EU-Staaten verwendet werden kann", so Karas weiter. ****

Das Buch sei, so Karas, derart konzipiert, dass Schüler es problemlos verstehen, aber auch der eine oder andere Europaparlamentarier noch etwas lernen könnten. "Vor allem der Verzicht auf das in Brüssel so beliebte Fachchinesisch, auf Abkürzungen und Akronyme tut dem Buch und damit dem Verständnis gut. Dieses Buch sollte in den EU-Infopoints in allen Mitgliedstaaten aufgelegt und von den Informationsbüros des Europäischen Parlaments in allen EU-Hauptstädten angeboten werden", forderte Karas.

Als zweites Projekt stellte Karas dem Plenum ein jugendgerechtes EU-Taschenquiz mit 40 Fragen und Antworten rund um die Europäische Union vor, das von der österreichischen Bundesministerin Elisabeth Gehrer und der Europäischen Akademie Wien aufgelegt worden ist. "Auch dieses Quiz ist ohne größere Adaptierungen für alle EU-Staaten geeignet. Beide Initiativen sollten auch von der EU-Kommission in ihren Plan D zur Wiederbelebung der Europadebatte eingebaut werden. Damit kann dieses österreichische Engagement zu einer europaweiten Initiative werden. Das hätten sich nicht nur die Macher, sondern vor allem die europäischen Bürger verdient. Denn nur mehr Information schafft europäisches Bewusstsein", so Karas abschließend.

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