Schabl: Krankenhaus Mödling am alten Standort gesundheits- und verkehrspolitisch fragwürdig

Überlegungen eines gemeinsamen Spitalsstandortes Baden und Mödling weiterhin sinnvoll

St. Pölten, (SPI) - Überlegungen von NÖ-Finanzreferenten LR Wolfgang Sobotka, das Krankenhaus Mödling nicht wie geplant auf dem bereits angekauften Grundstück am Stadtrand, sondern auf dem derzeitigen Krankenhausgelände während des Abrisses des alten Gebäudes zu errichten, zieht NÖ Gesundheitsreferent, Landesrat Emil Schabl, massiv in Zweifel. "Es ist gesundheitspolitisch, aber auch verkehrs- und kommunalpolitisch fragwürdig, den Krankenhausneubau am platzmäßig ohnehin beschränkten Terrain inmitten Mödlings zu errichten. Nachdem sich herauskristallisiert hat, dass auch das angekaufte Grundstück am Stadtrand nicht ausreicht, ist es gerade jetzt an der Zeit, auch über andere Varianten nachzudenken. Wir brauchen Möglichkeiten mit entsprechendem Erweiterungspotential. Wir reden schlussendlich nicht über eine isoliert zu sehende Versorgungsregion Mödling-Stadt, sondern eine Region von Baden, Mödling, Schwechat und Bruck/Leitha sowie ein Einzugsgebiet aus Teilen Wiens mit mehr als 320.000 Menschen", so Schabl zu jüngsten Aussagen Sobotkas.****

Erfreut zeigt sich Schabl jedenfalls über die "neue Bewegung in der Standortdiskussion". Schabl: "Einmal mehr gilt es darüber nachzudenken, ob nicht ein zentraler und verkehrsgünstig gelegener Standort für die beiden Häuser des Thermenklinikums Mödling und Baden besser ist als der Neubau zweier Häuser." Als "absolut unzutreffend und polemisch" weist Schabl Aussagen Sobotkas über den Leistungsvergleich zwischen großen und kleinen Spitälern zurück. "Große wie kleine Spitäler in Niederösterreich erbringen hervorragende Leistungen für die PatientInnen und strengen sich an, dass wir unsere hohe Versorgungsqualität nicht nur halten, sondern noch ausbauen können", stellt sich Schabl hinter die Leistung aller Spitäler in Niederösterreich. "Ich möchte durchaus noch einmal alle Erwägungen abklären und eine Standortdiskussion führen - auch über einen einzigen Krankenhausstandort statt zweier Neubauten, die vielleicht mehr Nachteile als Vorteile für die PatientInnen bringen würden", so Schabl.
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