VP Klaus AUER: Österreich hat genug Holz - Wir müssen die Chance nützen!

Mehr Förderungen für Holzmobilisierung sind dringend notwendig.

KLAGENFURT/METNITZ (OTS) - Dass Österreichs Sägewerker über zu wenig Holz in ihren Lagern klagen, hat auch für Nationalratsabgeordneten Klaus Auer mehrere Gründe. Zum einen gibt es seit langem wieder einen Winter mit viel Schnee, was wiederum die Holznutzung erschwert und zum anderen geht der Holzimport zurück. "Gerade der Umstand, dass weniger Holz aus dem Osten importiert wird, ist aber gleichzeitig eine Chance für die österreichischen Waldbesitzer. Das können wir mit mehr Holzeinschlag im Inland leicht wettmachen" so der Kärntner Abgeordnete. Die Holzpreisentwicklung der letzten Jahrzehnte hat aber für Auer, der selbst Forstmann und Waldbesitzer ist, keinen besonders starken Anreiz zur Mehrnutzung geboten. So bleiben fast 50 Prozent der Reserven ungenutzt. Aber auch über den Holzpreis alleine ist nach Auer kein Schwung in die Entwicklung zu bekommen.

Was wäre nun zu tun, damit beide Seiten - Waldbesitzer und Sägewerker - profitieren? Auer verlangt mehr Förderungen zur Holzmobilisierung und damit zur Absicherung der inländischen Forst-und Holzwirtschaft. Ansatzpunkte dafür gibt es für ihn genug: "Mehr Geld für diesen Sektor ermöglicht das neue EU-Förderprogramm für die ländliche Entwicklung ab 2007. Weiters könnte das erste österreichische Waldprogramm, das im Herbst 2005 beschlossen wurde, ein Ausbildungs- und Arbeitsprogramm für Menschen sein, die für den Wald und im Wald arbeiten. Und zu guter Letzt gibt es eine im letzten Dezember ins Leben gerufene Kooperationsplattform zwischen Forst-, Holz- und Papierwirtschaft."

Dieses zusätzliche Geld ist laut Auer auch deswegen gerechtfertigt, weil der Wald ohnehin unvorstellbare Leistungen für Österreichs Umwelt bringt. Alleine im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll scheinen ein paar Millionen Euro zusätzlich an Förderungen gerechtfertigt. "Mit mehr Förderungen kann man ganz sicher Leben in die neuen Programme und Kooperationen hauchen. Und die Forstwirtschaft hat schon immer gezeigt, dass sie damit nachhaltig umgehen kann. Damit sichern und schaffen wir vor allem Arbeitsplätze im ländlichen Raum, die wir so dringend nötig haben" so Auer abschließend. (Schluss)

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