Komptech baut neues Komponentenwerk in Slowenien

Abfallspezialist aus Frohnleiten weitet seine Produktionskapazitäten aus

Frohnleiten (OTS) - Komptech, der österreichisch- deutsche Spezialist für die Behandlung fester Abfälle und Biomasse aus dem steirischen Frohnleiten trägt dem in den letzten Jahren stark gestiegenen Produktionsvolumen Rechnung. Mit dem Bau eines neuen Komponentenwerkes, der Komptech okoljska tehnika d.o.o., in Ljutomer (Slowenien) werden bis Ende 2007 mehr als 50 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

"Die Kapazitäten am bestehenden Standort in Slowenien sind nahezu ausgeschöpft", erklärt Thomas Pusch, Geschäftsführer der neuen Komptech- Tochter und Projektleiter für den Bau des neuen Werkes, die Situation bei der bestehenden Farmtech d.o.o., die ebenfalls in Ljutomer sitzt. Sie produzierte bis dato neben den nach Österreich gelieferten Komponenten für die Umwelttechnikprodukte der Marke Komptech auch Landtechnikprodukte der Marken Farmtech und Tehnostroj. "Diese beiden Sparten werden nun vollständig voneinander getrennt", berichtet Pusch weiter. Der bestehende Standort, die Farmtech d.o.o., wird sich fortan nur mehr um die Herstellung der Landtechnikprodukte kümmern, die neue Tochtergesellschaft, die Komptech okoljska tehnika d.o.o., wird sich auf die Komponentenfertigung im Bereich der Umwelttechnik konzentrieren. "Damit verfügen beide Geschäftsbereiche wieder über ausreichende Produktionskapazitäten", ergänzt Komptech-Geschäftsführer Josef Heissenberger. Damit steht einem weiteren Wachstum des Europamarktführers im Bereich der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung nichts mehr im Wege.

Die Komptech- Gruppe kann 2005 auf das erfolgreichste Jahr ihrer Firmengeschichte zurückblicken. Mit einem prognostizierten Umsatz von knapp 60 Mio. Euro bei sehr guter Ertragslage konnte das Ergebnis des Vorjahres um etwa 20 Prozent übertroffen werden.
Zu diesem Rekordergebnis führten vor allem besondere Verkaufserfolge in Deutschland, Großbritannien sowie auch den neuen EU-Mitgliedsstaaten Ungarn und Polen. Die Exportquote des Unternehmens betrug im abgelaufenen Jahr - von Österreich aus gesehen - fast 97 Prozent.

Darüber hinaus konnte die Heissenberger & Pretzler Beteiligungs-GmbH im Jahr 2005 nochmals 17 Prozent der Firmenanteile der Komptech GmbH, 10,42 Prozent von der EBAI und 6,58 Prozent von der Carpe Diem Privatstiftung, zurückkaufen. "Die fast zehnjährige Zusammenarbeit mit Venture- Kapitalisten hatte einen äußerst positiven Einfluss auf die Unternehmensentwicklung, wir konnten sehr viel über die Anforderungen des Kapitalmarktes erfahren", ergänzt Komptech-Geschäftsführer Josef Heissenberger. Damit befinden sich nun wieder insgesamt 92,19 Prozent der Komptech- Firmenanteile in Besitz der beiden Firmengründer Josef Heissenberger und Rudi Pretzler.

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