VSStÖ, SJ und AKS: Lasst uns Frauen doch in Ruhe!

Propaganda der AbtreibungsgegnerInnen muss endlich ein Ende haben

Wien (SK) - Die heutige Veranstaltung der AbtreibungsgegnerInnen "Jugend für das Leben" an der Universität für Bodenkultur in Wien liegt vielen Studierenden im Magen. "Dass dieses Frauenrecht, besser gesagt Menschenrecht, immer noch regelmäßig unter Beschuss genommen wird, ist beschämend", so die Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend, Stefanie Vasold am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Schlichtweg eine Schweinerei" findet Sylvia Kuba, Vorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen, dass "eine solche Veranstaltung nun sogar schon an Universitäten stattfindet". ****

"Da kommen einem diese fanatischen AbtreibungsgegnerInnen im ersten Bezirk rund um den Fleischmarkt schon jedes Mal viel zu nahe mit ihren Plastik-Föten und blutverschmierten Bildern, und jetzt muss ich sie auch noch auf der Uni wieder finden", so eine Studentin gegenüber dem VSStÖ.

Gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend (SJ) und der Aktion kritischer SchülerInnen will der VSStÖ heute das Recht auf Schwangerschaftsabbruch besonders hervorheben. Ingrid Gogl, Vorsitzende der AKS dazu: "Für Schülerinnen sind solche Veranstaltungen oft besonders schlimm." Unzureichende Aufklärung über Abtreibung in Schulen sieht Gogl als Grund dafür, dass viele Schülerinnen Organisationen wie 'Jugend für das Leben' Glauben schenken. "Nach über 30 Jahren Fristenregelung sollte man erwarten können, dass alle verstanden haben warum es geht: die Entscheidung, eine Schwangerschaft abzubrechen hat ganz allein die Frau zu treffen, die damit konfrontiert ist. Wir haben diese ständige scheinheilige Moralkeule satt", sind sich die Frauen einig. (Schluss) up/mp/mm

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