Muttonen zu Klimt-Bildern: Entscheidung unbedingt zu akzeptieren - Abschied von wichtigen Werken aber sehr bedauernswert

Wien (SK) - Die heutige Entscheidung über die Rückgabe der Klimt-Bilder ist für SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen auf jeden Fall zu akzeptieren und im Sinne des Rechts zu begrüßen -"endlich hat das jahrelange Tauziehen ein Ende"; aus österreichischer Sicht wäre aber zu bedauern, würden "die wichtigen Klimt-Werke nun unser Land verlassen". Muttonen kritisierte in diesem Zusammenhang die österreichische Bundesregierung, die es verabsäumt hat, zu einer Einigung mit der Klägerin zu kommen und die nun zu verantworten hat, wenn die Bilder in amerikanischen Privatbesitz kommen. ****

Für Muttonen ist es "begrüßenswert", dass das jahrelange Tauziehen um den Rechtsstreit zwischen der Bloch-Bauer-Erbin Maria Altmann und der Republik Österreich endlich ein Ende gefunden hat. Der Regierung sei anzuraten, in der Frage von Restitutionen künftig deutlich mehr Sensibilität an den Tag zu legen, "auch wenn es sich um weniger 'prominente' Werke handelt", so Muttonen in Anspielung auf die Tatsache, dass die Klägerin wegen des von der Republik angestrengten Tauziehens um die Zuständigkeit jahrelang auf eine inhaltliche Prüfung ihrer Ansprüche warten musste.

Die Entscheidung des Schiedsgerichts sei zu akzeptieren. "Zugleich bedauern wir, wenn dadurch derart wichtige Werke wie die Klimt-Bilder Österreich verlassen und der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind", so Muttonen Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) cs

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