Kukacka zum rot-weiß-roten Postbörsegang: Haltung der Postgewerkschaft unklar - Mitarbeiter gewinnen doppelt

Privatisierungen in Österreich sind eine Erfolgsstory - VOESTERREICHER SIND HEUTE REICHERE ÖSTERREICHER

Wien (OTS) - "Mir ist nach wie vor nicht klar, warum sich die sozialdemokratisch geführte Post-Gewerkschaft so vehement gegen den Börsegang der Post sträubt, wo doch die Mitarbeiter doppelt gewinnen. Zum einen ist ihre Beschäftigung langfristig gesichert und es tun sich neue Chancen auf, zum anderen haben sie als Anleger die Möglichkeit sich an einem leistungsfähigen, rot-weiß-roten Unternehmen zu beteiligen. Welche Leistungen dieses Unternehmen bringt wissen die Mitarbeiter am besten, schließlich ist es auch ihrem Arbeitseinsatz zu verdanken, dass die Post heute börsefit ist", zeigt sich Verkehrsstaatssekretär über die Argumente der gestrigen Fernsehsendung "Offen gesagt" verwundert.

Erst am Sonntag hat Finanzminister Grasser deutlich gemacht, dass maximal 49% der Aktien in Streubesitz übergehen werden und 51% der Österreichischen Post weiterhin der Republik Österreich gehören. "Das heißt: Die Mehrheit bleibt bei der ÖIAG und damit beim Staat. Entscheidungen werden auch künftig in Österreich getroffen und alle Österreicherinnen und Österreicher können sich durch den Kauf der Aktie am Erfolg der rot-weiß-roten Post als Miteigentümer beteiligen", so Kukacka.

Wie schon im Jahr 1999 bei der Telekom Austria ist auch bei der Post daran gedacht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von Beteiligungsprogrammen zu Aktionären ihres Unternehmens zu machen. Die entsprechenden Erfahrungen bei der Telekom Austria zeigen, dass eine solche Maßnahme die Motivation und die positive Identifikation mit dem Unternehmen stärkt und den Mitarbeitern auch finanzielle Vorteile bringt. "5 - 10% der Aktien sollen speziell den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Post zur Mitarbeiterbeteiligung angeboten werden. Das bedeutet, dass bei diesem Modell Aktien zu einem günstigeren Preis erworben werden können, wenn das Papier eine gewisse Mindestzeit gehalten wird. Damit haben die Mitarbeiter eine tolle Chance sich an ihrem Unternehmen zu beteiligen und tragen dazu bei, dass die Aktien nicht zu einem reinen Spekulationspapier wird", beschreibt der Staatssekretär die Chance der Mitarbeiterbeteiligung.

"Die Privatisierung von ehemals verstaatlichten Betrieben ist in Österreich eine einzige Erfolgsstory, das belegen die Zahlen. Böhler-Uddeholm - Aktienkurs vervierfacht, Flughafen Wien -Aktienkurs fast verdreifacht, Telekom Austia - Aktienkurs mehr als verdoppelt", so der Staatssekretär. Ein einmaliges Beispiel das trotz prognostizierter Horrorszenarien der SPÖ während des Landtagswahlkampfes 2003 in Oberösterreich boomt, ist die VOEST, die Dank der Privatisierungspolitik der Bundesregierung ein Rekordergebnis einfährt. Dazu der Staatssekretär: "Aktionäre -darunter viele Mitarbeiter - haben mit der Privatisierung ihr Investment fast verdreifacht: Nachhaltige Kursentwicklung bestätigt:
VOESTERREICHER SIND HEUTE REICHERE ÖSTERREICHER (Performance seit dem Börsegang 1995: +180 %, seit Privatisierung 2003: + 77 %). Bei diesen Beispielen ist eindeutig zu sehen, dass eine Privatisierung sehr wohl auch etwas für das Börsel des kleinen Mannes bringt, wie das der Bürgermeister einer niederösterreichischen Gemeinde gestern so nachdrücklich gefordert hat".

An die Adresse der Gewerkschaft gerichtet meint Kukacka abschließend. "Die Österreicherinnen und Österreicher lassen sich von dieser ewigen Raunzerei nicht mehr beeindrucken. Wie wäre es sonst möglich, dass bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut "Oekonsult" 70,9% der Befragten für den Teilverkauf von 49% der Post aussprechen. Die Postvertreter sollen endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die Privatisierung nicht gegen sie, ihre Mitarbeiter und die Post richtet, sondern durch den Börsegang der Fortbestand des Unternehmen gewährleistet, seine Wachstumschancen erweitert und die Arbeitsplätze langfristig gesichert werden."

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001