Scheuch zu Uni-Engpass: BZÖ-Modell würde rasch Abhilfe schaffen!

Anstatt betroffene Studenten monatelang zu vertrösten, Modell Uni-Scheck einführen

Wien (OTS) - "Was hier unseren jungen Studierenden angetan wird,
ist ein Wahnsinn", so Bündnissprecher NRAbg. DI Uwe Scheuch in einer Reaktion auf die heute und morgen in Graz stattfindenden Aufnahmetests in den Fächern Human- und Zahnmedizin. "Hier wollen fast 1.300 junge Leute Medizin studieren und lernen ein Semester lang, tatsächlich für das zweite Semester aufgenommen werden aber nur 100 von ihnen. So kann man mit motivierten Studenten nicht umgehen", so Scheuch.

Die Wurzel des Übels liegt im EuGH-Urteil vom vergangenen Jahr, mit dem jegliche Zugangsbeschränkung für ausländische Studierende an österreichischen Universitäten aufgehoben wurde. "Jetzt kommen über 50 Prozent der in Medizin inskribierten Studenten aus Deutschland und die jungen Österreicherinnen und Österreicher bekommen keinen Studienplatz. Das ist für uns ein unhaltbarer Zustand, dem mit Umsetzung des BZÖ-Modells eines Uni-Schecks abgeholfen werden kann", so der Bündnissprecher.

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer verspreche seit Monaten eine Lösung, während die Situation vor Ort dramatisch sei, wie man an den Aufnahmetests in Graz sehen kann. "Anstatt die betroffenen Studenten monatelang zu vertrösten, verlangen wir die sofortige Umsetzung unseres Uni-Scheck-Modells. Dieses Modell sieht eine generelle Erhöhung der Studiengebühren im ersten Semester auf 5000 Euro vor. Österreichische Maturanten erhalten aber einen Uni-Scheck im Wert von 4.637 Euro, wodurch für sie der Uni-Beitrag weiterhin nur 363 Euro beträgt. Das würde den Zustrom deutscher Studenten bremsen, den österreichischen Studenten ihren Studienplatz sichern und den Unis mehr Geld bringen", so Scheuch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich
Tel.: 01 - 512 04 04

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002