Zinggl zu Klimt-Bilder: Regierung hat 5 Jahre verabsäumt Verhandlungen mit Maria Altmann zu führen

Schade, dass Klimt-Bilder nicht von Gemeinschaft für Gemeinschaft verwaltet

Wien (OTS) - Die österreichische Regierung hat es fünf Jahre lang verabsäumt, Verhandlungen mit der Erbin der Klimt-Bilder, Frau Maria Altmann, aufzunehmen, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, obwohl in Fachkreisen der Ausgang eines frontalen Showdowns zu Gunsten von Frau Altmann vorausgesehen wurde, kritisiert heute der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl.
Damit gehen die Werke aus dem öffentlichen Besitz gegen den Willen ihrer ursprünglichen Besitzerin in amerikanischen Privatbesitz über. "Das ist schade, weil Kunstschätze von so bedeutendem Rang besser von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft verwaltet werden", so Zinggl. Dennoch sei der letzte Wille des Erben der ursprünglichen Besitzerin, von Herrn Ferdinand Bloch-Bauer verständlich und nach zu geben, der von den Nazis enteignet wurde und daher den Willen seiner Frau nicht erfüllen konnte und wollte.

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