Findeis zu VP-Karner: Klare Absage an sicherheitspolitische Zahlenspielereien

Niederösterreich braucht mehr Exekutivpersonal

St. Pölten (SPI) - "Die Realität holt die statistischen Zahlenspielereien von VP-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner über die Sicherheitslage fast stündlich ein. Ein Anstieg der Kriminalität von fast 14 Prozent in der Landeshauptstadt rückt die jüngste Lobhudelei der Landesschwarzen in das richtige Licht. Leider ist die Zunahme der Kriminalität in St. Pölten kein Einzelfall in Niederösterreich. Auch ein aktueller Rechnungshofbericht geht mit der Sicherheitslage hart ins Gericht, im Gegensatz zu den ‚Beschwörungsformeln’ aus der VP-Parteizentrale", kritisiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, die Schönfärberei der sicherheitspolitischen Realität in Niederösterreich.****

"Füllt man zwei Badewannen mit Wasser, die eine mit heißem, die andere mit kalten, so wird man statistisch eine durchschnittlich angenehme Badetemperatur erhalten. Setzt man sich jedoch in die Wanne mit dem heißen Wasser, wird man sich gehörig verbrühen", gibt LAbg. Findeis den statistischen Spielchen eine klare Absage. "Anstatt sich in Zahlen zu verlieren, sollte sich Karner im Bund bei seinen Parteikollegen für mehr Exekutivpersonal und eine bessere technische Ausstattung stark machen", fordert LAbg. Hermann Findeis ein. "Die Beamtinnen und Beamten tun jetzt schon alles Menschenmögliche, aber sie werden durch zusätzliche Tätigkeiten z. B. Verwaltungsarbeiten in den Polizeiwachzimmern zunehmend belastet. Niederösterreich braucht im Kampf gegen die Kriminalität ebenso wie andere Bundesländer zusätzliche Polizistinnen und Polizisten", so LAbg. Findeis abschließend.
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