Broukal zu Unis: Die Verzweiflung der jungen Menschen hat einen Namen - Elisabeth Gehrer

Wien (SK) - "Die Verzweiflung der jungen Menschen heute in Graz
hat einen Namen: Elisabeth Gehrer", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Montag zu den über 1.000 Med-Studierenden, die sich heute an der Medizin-Uni Graz einem fast aussichtslosen Aufnahmetest unterziehen müssen: Von 1.000 KandidatInnen werden nur 100 das Medizin-Studium fortsetzen können, egal, wie viele gut und sehr gut abschneiden. "Wenn man die verzweifelten Aussagen der jungen Menschen, die sich um die wenigen Studienplätze anstellen, hört, muss man sich eines fragen: Warum hat Bildungsministerin Gehrer voriges Jahr diese Medizin-Uni-Katastrophe auf Österreich zukommen lassen, ohne etwas zu tun?", so Broukal gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Es wäre jederzeit möglich gewesen, damals statt der kompletten Liberalisierung gleich ein angemessenes Ausländerkontingent festzulegen und den Großteil der Studienplätze angehenden österreichischen Medizin-StudentInnen zur Verfügung zu stellen. "Man kann nur hoffen, dass ein Tag wie dieser, der für 1.000 junge Menschen nur Frust und Zorn brachte, nicht wieder kommt", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher abschließend. (Schluss) cs

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