VP-Gerstl: Ja zu wirkungsvollen Maßnahmen gegen Feinstaubbelastung, Nein zu Schikanen

Wien (VP-Klub) - "Auch die Grünen dürften nun schon an der ach so hoch gelobten Tempo 50 Maßnahme zur Feinstaubbelastung zweifeln. Anders kann ich mir nicht erklären, warum jetzt, nach in Kraft treten der fragwürdigen Geschwindigkeitsbegrenzung, die Wiener Grünen Maßnahmen, die auch langjährige und vor allem sinnvolle Forderungen der ÖVP Wien sind, gegen die Feinstaubbelastung wollen", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, anlässlich der medialen Diskussion rund um das Thema.

"Die kostenlose Benutzung der Öffis in Wien an Tagen, an denen die Umwelt besonders belastet wird und dadurch Gesundheitsrisiken für Menschen bestehen, ist eine langjährige Forderung der ÖVP Wien", betont Gerstl und erinnert daran, dass es bereits eine diesbezügliche Forderung der ÖVP Wien im Jahr 2001 gegeben hat. Auch eine Winterreifenpflicht für Wien ist zu diskutieren.

Es gibt eine Reihe von punktuellen Übereinstimmungen zwischen Forderungen der ÖVP Wien und den jetzigen Forderungen der Wiener Grünen. "In den Bereichen, in denen es zu Belastungen der Umwelt kommt, sind wirkungsvolle Maßnahmen auf jeden Fall zu befürworten", stellt Gerstl klar. Die Wiener Grünen wollen aber ebenso wie die Wiener SPÖ den Individualverkehr behindern. "Schikanen für die Wienerinnen und Wiener, die der Umwelt nichts bringen und lediglich Alibiaktionen sind, wie beispielsweise die verkehrshemmende Tempo 50-Regelung in ganz Wien, sind jedoch abzulehnen", so der VP-Verkehrssprecher.

"Wir freuen uns, dass die Wiener Grünen die Arbeit der ÖVP positiv anerkennen und sich als Vorbild für eine gelungene Umweltpolitik Maßnahmen von Oberösterreich und Graz - beide VP-dominiert - als Beispiel nehmen", so Gerstl abschließend.

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