ÖH: Medizin Graz muss die letzte Knock-out Prüfung gewesen sein

Studierende fordern Lösung gegen unfaire K.O.-Prüfungen

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Knock-Out Prüfung an der Medizinischen Uni Graz kritisiert Barbara Blaha die Politik der Bildungsministerin: "Alle paar Wochen macht Bildungsministerin Gehrer leere Versprechungen und noch immer wird die Problematik der Zugangsbeschränkungen auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen. Anstatt sich schützend vor Barroso zu stellen, muss sie hier und heute garantieren, dass in Graz die letzte K.O. Prüfung stattgefunden hat."

In die selbe Kerbe schlägt Rosa Nentwich-Bouchal: "Gehrer hat noch zwei Wochen, um die für Jänner angekündigte Lösung zu präsentieren. Unsere Vorstellungen haben wir der Bildungsministerin und ihrem Sektionschef bereits vor Wochen übermittelt. Wir erwarten eine Gesetzesvorlage im Wissenschaftsausschuss Mitte Februar und mit Sommersemester 2006 muss der Zugangsbeschränkungsspuk ein Ende haben."

Die drei Mindestforderungen der ÖH an Bildungsministerin Gehrer lauten:
1. Abschaffung des Zugangsbeschränkungsparagrafen 124b
2. Umstrukturierung des Medizinstudienplanes unter Einbeziehung der Studierenden
3. Erarbeitung einer neuen Gesetzesvorlage in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der ÖH und des Bildungsministeriums
"Wenn diese Punkte nicht bis Ende Februar erfüllt sind, muss Gehrer endlich ihr Versagen eingestehen und Konsequenzen daraus ziehen", so das ÖH-Vorsitzteam abschließend.

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