FPÖ-Vize Hofer: Mißhandlung von Kindern darf nicht verjähren!

FPÖ fordert Erhöhung der Strafen und allgemeine Anzeigepflicht

Wien (OTS) - Eine drastische Erhöhung der Strafen für Kindesmißhandlung forderte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer. "Der Gesetzgeber muß hier rasch und unverzüglich handeln." Zudem dürfe Kindesmißhandlung nicht verjähren.

"Es gibt nichts Wichtigeres als unsere Kinder", betonte Hofer, der sich schockiert über die jüngst bekannt gewordenen Mißhandlungsfälle zeigte. Oft seien die physischen und vor allem die psychischen Schädigungen irreparabel, die Kinder müßten die grauenvollen Erinnerungen ihr Leben lang mit sich herumschleppen. Daher sei es auch nur recht und billig, wenn Kindesmißhandlung nicht verjähre. Hier sei eine unverzügliche Gesetzesänderung Gebot der Stunde.

Weiters forderte Hofer eine allgemeine Anzeigepflicht. "Wer wegschaut, macht sich mitschuldig." Die Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft, nämlich den Kindern, sei eine Verpflichtung, der sich niemand entziehen dürfe. "Das zivilisatorische Niveau einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht. Und hier ist noch viel zu tun."

Rückfragen & Kontakt:

Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0001