Trotz Pensionserhöhung reale Einbußen

AKNÖ: Inflation wird in vielen Fällen nicht abgegolten.

Wien (AKNÖ) - Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) informiert in den nächsten Tagen die Pensionisten per Brief über die aktuellen Pensionserhöhungen. "Viele Pensionisten werden jedoch eine böse Überraschung erleben, da sie heuer nicht mehr, sondern tatsächlich weniger Geld in der Tasche haben werden als noch im Vorjahr", kritisiert AKNÖ-Vizepräsident Markus Wieser. Zwar gibt es grundsätzlich seit Jahresbeginn 2006 eine Erhöhung der Pensionen um 2,5 Prozent, doch nicht alle Pensionisten kommen in den Genuss der vollen Erhöhung. Einige müssen real sogar deutliche Einbußen hinnehmen.

"Von der Pensionserhöhung sind jene Personen, die 2005 in Pension gegangen sind, ausgenommen. Das bedeutet, dass diese Pensionisten die Inflation nicht abgegolten bekommen. Ihre Pensionen sind damit im Vergleich zum Vorjahr im Ausmaß der Inflation niedriger geworden", informiert AKNÖ-Sozialrechtsexperte Mag. Reinhold Wipfel. Wer eine Pension bezieht, die über der halben Höchstbeitragsgrundlage von 1875 Euro liegt, der erhält nur einen Fixbetrag von 46,88 Euro. Pensionisten, die 2004 in Pension gegangen sind, erhalten ebenfalls nicht die volle Inflationsabgeltung von 2,5 Prozent. Diesen Personen wird nämlich gleichzeitig mit der Erhöhung der Pension auch ein um 0,5 Prozent höherer Krankenversicherungsbeitrag abgezogen, der im Endeffekt die Pensionserhöhung bzw. den Fixbetrag schmälert.

Informationen für Betroffene geben die AKNÖ-Sozialrechtsexperten unter der Hotline 05 7171-1717.

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