OMV: Zusätzliche Kapazitäten für die Trans Austria Gasleitung

Wien (OTS) -

  • Errichtung von zwei Kompressorstationen erhöhen Kapazität schrittweise um insgesamt 6,5 Mrd m3 ab 2008
  • Zweite Kompressorstation zwei Jahre früher als geplant
  • Jahreskapazität der TAG ab 2009: 47,5 Mrd m3

Die Trans Austria Gasleitung (TAG) wird ab 2008 schrittweise durch die Errichtung von zwei zusätzlichen Kompressorstationen nahe Weitendorf in der Steiermark sowie in Eggendorf in Niederösterreich erweitert. Die erste Station wird ab 2008 die Kapazitäten um 3,2 Mrd m3 erweitern. Die Anlage in Eggendorf, die ursprünglich für 2011 geplant war, wird ab April 2009 eine zusätzliche Kapazität von 3,3 Mrd m3 pro Jahr bringen. Der Entscheidung, den Bau der zweiten Kompressorstation vorzuziehen, gingen intensive Verhandlungen der OMV Gas GmbH, einer 100% Tochter der OMV, mit ENI voraus, detaillierte Marktstudien rechtfertigen die frühere Inbetriebnahme.

Die rund 380 km lange TAG mit einer derzeitigen Gesamt-Durchleitungskapazität von 37 Mrd m3 pro Jahr verläuft vom Gashub Baumgarten in Niederösterreich nach Arnoldstein an der italienischen Grenze. Die im Eigentum der OMV befindliche Pipeline transportiert Gas nach Italien, Österreich, Kroatien sowie Slowenien. Mit der Fertigstellung des gerade in Bau befindlichen dritten Bauabschnitts der TAG Loop II, im Jahr 2007 wird sich die Kapazität auf rund 41 Mrd m3 pro Jahr erhöhen. Durch die Errichtung der beiden zusätzlichen Kompressorstationen wird die Jahreskapazität ab 2009 insgesamt 47,5 Mrd m3 aufweisen.

Hintergrundinformation:

OMV - erfolgreich im Erdgasgeschäft

Die OMV Gas GmbH besitzt ein rund 2.000 km langes Gaspipelinenetz in Österreich sowie drei Erdgaslager. Die Gasleitungen versorgen nicht nur Österreich mit Erdgas, sondern auch Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Als wichtiger Teil des europäischen Erdgasnetzes integriert das OMV Pipelinenetz auch die Gasversorgungssysteme dieser Länder. Das umfangreiche Liberalisierungs-Know-how der OMV - Österreich hat den am weitesten liberalisierten Gasmarkt auf dem europäischen Kontinent - ist ein Wettbewerbsvorteil angesichts der bevorstehenden Liberalisierung in den EU-Beitrittsländern.

OMV Aktiengesellschaft:

Mit einem Konzernumsatz von EUR 9,88 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 6.475 im Jahr 2004 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 16 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2010 auf 20% zu erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 17 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich 43 Mrd m3 in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten - beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Petrom durch die OMV im Jahr 2004 entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von über 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 340.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.236 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%.

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