BZÖ: Scheuch kritisiert Einladungspolitik des ORF

Inakzeptable Bevorzugung von SP und VP

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der Einladungspolitik des ORF zur gestrigen Ausgabe von "Offen gesagt" über den Post-Börsegang übt Bündnissprecher NRAbg. DI Uwe Scheuch. "Experten zu diesem Thema einzuladen, ist ja schön und gut, von mir aus auch noch einen roten Gewerkschafter. Aber dass dann neben dem ÖVP-Wirtschaftsminister auch noch SPÖ-Möchtegernfinanzminister Matznetter eingeladen wird, deutet klar auf die großkoalitionäre Marschrichtung des ORF im heurigen Wahljahr hin", so der Bündnissprecher.

"Wenn schon Politiker zur Diskussion um den Post-Börsegang eingeladen werden, dann müssen alle Parteien ausgewogen vertreten sein. Ich habe etwa eine Einladung des zuständigen Infrastrukturstaatssekretärs Eduard Mainoni vermisst", so Scheuch. Der Bündnissprecher ahnt, wohin das führen könnte: "Dass der ORF gerade zu Beginn eines Wahljahres eine solche Einladungspolitik zu seinen Informationssendungen betreibt, lässt befürchten, dass wir bis zur Nationalratswahl eine massive TV-Dominanz von ÖVP und SPÖ erleben werden. Ganz wie in den guten alten Zeiten der großen Koalition. Das ist für einen öffentlich-rechtlichen Sender, der zu objektiver und ausgewogener Berichterstattung verpflichtet ist, nicht akzeptabel." Um dieser großkoalitionären Marschrichtung vorzubeugen, fordert Scheuch einmal mehr die Entpolitisierung des ORF. (Schluss)

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