ÖAMTC: Temperaturen bis minus 20 Grad lassen Batterien streiken - Pannenfahrer im Dauerstress

In Tirol und Salzburg gab es seit Jahresbeginn die meisten, im Süden des Landes die wenigsten Einsätze

Wien (OTS) - Das neue Jahr brachte eisige Kälte und neue Temperatur-Tiefststände mit sich. Seit Anfang Jänner sind die Gelben Engel im Dauereinsatz. "In der ersten Monatshälfte brachten uns vor allem der 2. und 9. Jänner Einsatzrekorde. Aufgrund der tiefen Temperaturen ist die Zahl der Einsätze anhaltend auf sehr hohem Niveau", sagt Thomas Strobl aus der Einsatzzentrale des ÖAMTC. Vor allem Salzburg und Tirol waren bei Nacht die Kältepole mit Temperaturen bis minus 20 Grad und darunter. "Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Jännertag im Vorjahr, gab es beispielsweise in Tirol ein Steigerung der Einsatzzahlen um 74 Prozent", weiß Strobl. Auch in Salzburg stiegen die Einsätze an den ersten Jännertagen im Vergleich zu 2005 um beachtliche 71 Prozent. Rekordtag bisher war der 9. Jänner mit 5.335 geleisteten Pannenhilfen österreichweit.

Im Süden Österreichs sind die Autofahrer für die winterlichen Bedingungen scheinbar am besten gerüstet. In Kärnten und der Steiermark hatten die Autofahrer im Vergleich zum Jänner des Vorjahres zwar ebenfalls mehr Pannen, die Steigerung pendelt sich aber bei einem Plus zwischen 19 Prozent in Kärnten und 29 Prozent in der Steiermark ein. Die häufigsten Pannenursachen sind angesichts der anhaltenden Kälte eindeutig streikende Batterien, also Startprobleme. Aber auch vereiste Türschlösser, gerissene Schneeketten und eingefrorene Dichtungen machen den Fahrzeuglenkern derzeit das Leben schwer.

Da auch in den kommenden Tagen die Temperaturen während der Morgenstunden unter dem Gefrierpunkt liegen werden, hat der ÖAMTC nochmals die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um Kältepannen zu vermeiden:

  • Wischerblätter über Nacht von der Windschutzscheibe wegklappen.
  • Enteisungsspray für Türschlösser einstecken, nicht im Auto lassen.
  • Dichtungen an Türen mit Silikonspray einsprühen, um Einfrieren zu vermeiden.
  • Innenscheiben regelmäßig mit einem Anti-Beschlagtuch abwischen.
  • Starke elektrische Verbraucher sollten nach dem Start an einem kalten Morgen möglichst nicht gleichzeitig eingesetzt werden: Auf Licht und Gebläse kann man derzeit nicht verzichten, aber Heckscheiben- und Sitzheizung müssen nicht unbedingt zur gleichen Zeit eingeschaltet werden. Die Batterie wird es dem Autofahrer danken, wenn der Sitz eine Weile kalt bleibt.

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