Tempo 50 in Wien: Häupl macht Polizei zu seinen Handlangern

Ab heute wird kontrolliert und gestraft - Mainoni plädiert für Ende der unsinnigen Begrenzung

Wien (BMVIT/MS) - "Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl hat anscheinend sein Feingefühl für die Anliegen der Wienerinnen und Wiener verloren. Nicht anders kann ich mir erklären, dass sich bereits mehr als hunderttausend Autofahrer aktiv gegen Tempo 50 ausgesprochen haben, der Bürgermeister aber stur bleibt und diese unsinnige Begrenzung weiter befürwortet", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni am Montag in einer Reaktion auf Aussagen der Wiener Polizei. Diese werde laut eigenen Angaben ab heute rigoros kontrollieren und auch strafen.

"Bürgermeister Häupl versucht die Wiener Polizisten zu seinen Handlangern machen. Wenn nur 25 % des Feinstaubs in Wien selbst entsteht und davon nur knapp 15 % vom Verkehr verursacht werden, bleibt bei 1,5 % betroffenen Straßenabschnitten nichts mehr übrig -außer der Sturheit des roten Bürgermeisters", so Mainoni weiter.

Der BZÖ-Staatssekretär kritisiert aber vor allem die fehlende Umstellung der betroffenen Ampeln auf die grüne Welle: "Unterm Strich wird dadurch keine Entlastung rauskommen - durch das vermehrte Anfahren und Stehenbleiben wird mehr Feinstaub produziert und auch aufgewirbelt. Häupl soll endlich einsehen, dass es hier nicht um parteipolitische Taktik geht. Er forciert eine schikanöse Regelung, die sich die Stadtregierung rund eine Million Euro Steuergeld kosten lässt und gegen die sich die Autofahrer geschlossen aussprechen", schließt der Infrastrukturstaatssekretär.

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