Neues Volksblatt: "Zukunft" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 24. Jänner 2006

Linz (OTS) - Man kann die Not der SPÖ verstehen. Der österreichische Weg wird in Europa anerkannt, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ist in Europa angesehen.
Und SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer? Der rittert mit FPÖ-Chef H. C. Strache darum, wer heftiger auf die EU einschlagen kann. "Zukunftsgestaltung" à la SPÖ!
Und während die ÖVP gestern im Linzer Lentos-Kunstmuseum mit einer Veranstaltung unter dem Motto "Ideen säen. Zukunft gestalten." ins Jahr 2006 startete, trillerten und johlten draußen vor der Tür linke Gewerkschafter gegen den Börsegang der Post.
Es war wie vor drei Jahren vor der Voest-Privatisierung. Auch damals haben die Genossen den Weltuntergang beschworen und das Ende der Voest innerhalb von drei Jahren vorausgesagt. Jetzt sind es drei Jahre, und die Voest ist erfolgreich wie nie zuvor.
Ein Pech für die Sozis, dass es nie lang dauert, bis ihre Horror-Seifenblasen platzen - und dass jeder sehen kann, was passiert, wenn die SPÖ in Unternehmen das Sagen hat. Die Liste der Opfer reicht vom Konsum über die Bawag bis zu einstmals stolzen Banken, die ans Ausland verschleudert wurden.
Möge uns diese Zukunft erspart bleiben!

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