Postbörsegang: Einigkeit in Postgewerkschaft

Gewerkschaftliche Maßnahmen bleiben aufrecht

Wien (GPF/ÖGB) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF), Gerhard Fritz und der stellvertretende Vorsitzende Manfred Wiedner stellen heute, Freitag, fest: Entgegen den veröffentlichten Meldungen bestehen zwischen den beiden keine Differenzen über die gewerkschaftliche Haltung betreffend des Post-Börsegangs. Eine gemeinsame Linie ist vorhanden. ++++

Die Spitzenvertreter der GPF halten fest, dass der von der Regierung beschlossene Börsegang der Post verfrüht ist. Der Grund:
Die bestehenden Bedrohungspotentiale für die MitarbeiterInnen der Post sind noch immer gegeben. "Solange diese Bedrohungspotentiale nicht durch massive Maßnahmen entkräftet werden, bleiben alle denkbaren gewerkschaftlichen Maßnahmen, die Anfang Dezember 2005 von der Gewerkschaft beschlossen wurden, aufrecht", erklären Fritz und Wiedner. "Wir erwarten, dass die Verantwortlichen in Regierung, ÖIAG und Post AG die Anliegen der Postbeschäftigten ernst nehmen und zur konstruktiven Lösung dieser Fragen bereit sind."

Die Gewerkschaft wird am kommenden Montag, 16. 1. 2006, in der Zentralvorstandssitzung die weitere Vorgangsweise einvernehmlich festlegen.

ÖGB, 13. Jänner
2006 Nr. 19

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