Kärntner Landesspitäler: Schantl mahnt zur Sachlichkeit

Gesundheitsreferent strebt bei Vertragsverhandlungen optimale Lösung für Patienten, Spitäler und Steuerzahler an

Klagenfurt (SP-KTN) - Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl hat
am Freitagnachmittag im Zusammenhang mit den verfehlten Verträgen der Kärntner Spitäler mit Versicherungsunternehmen dazu aufgerufen im Interesse der Kärntner Patienten auf den Weg der Vernunft zurückzukehren, auf den man sich in der letzten KABEG-Aufsichtsratssitzung Sinnvollerweise verständigt hatte. Konkret will Schantl in der Sache so rasch wie mögliche eine optimale Lösung für die Kärntner Patienten, Spitäler und Steuerzahler finden.

Lösungsorientiertes Arbeiten sei jetzt gefragt und nicht billiges Hickhack, das die Verhandlungsposition des Landes gegenüber den Versicherungsunternehmern noch dazu schwächen würde. Das Thema sei viel zu bedeutend und komplex, um damit auf dem Rücken der Patienten Parteipolitik zu betreiben, strich Schantl in Richtung BZÖ hervor.

Nachweislich habe die Kärntner Landesregierung die Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft bereits im Jahr 2002 mit der Neuverhandlung der Verträge beauftragt, diese habe allerdings bislang keine Lösung erzielt.

Eine einseitig verordnete Änderung des Tarifschemas ohne Verhandlungslösung mit den Privatversicherungen lehnt der Gesundheitsreferent ab, weil eine solche mit Mehrbelastungen für die Patienten verbunden wäre. (Schluss)

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