Grüne Wien: Gesamtschule im Trend

Jerusalem: "Einrichtung der Gesamtschule wird zu Umdenken bei LehrerInnen-Finanzierung führen"

Wien (OTS) - Die Schulsprecherin der Wiener Grünen, Susanne Jerusalem zeigt sich überzeugt davon, dass erst die Einrichtung der Gesamtschule zu einem Umdenken in Sachen LehrerInnen-Finanzierung führen werde. Wenn alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und dem sozioökonomischen Hintergrund ihrer Familien gemeinsam unterrichtet würden, könne man Anstrengungen von Seiten der ÖVP erwarten. "Die Sorge um die Bildung der Elite wird der ÖVP Finanzmittel entlocken", hofft Jerusalem. Das Umdenken habe längst begonnen, wie die Aussagen von Stadträtin Mag. Cortolezis-Schlager (ÖVP) bewiesen, die sich ganz klar für die Gesamtschule ausgesprochen habe. Nachdem bislang von Seiten des künftigen Vizepräsidenten im Wiener Stadtschulrat, Hofrat Walter Strobl, kein Widerspruch erfolgt sei, könne man davon ausgehen, dass es sich nicht um eine Einzelmeinung handle. "Das Mantra von der Eintopfschule scheint nunmehr zumindest in Wien ad acta gelegt", zeigt sich Jerusalem erfreut.

Das Verhalten der Länder, die alljährlich um mehr BegleitlehrerInnen bitten, bezeichnet Jerusalem als gänzlich unverständlich. Bereits zweimal habe man die Kürzungen im Pflichtschulbereich im Finanzausgleich bestätigt. Kaum sei die Unterschrift getätigt, komme man drauf, dass man zu wenig LehrerInnen habe. "Mit dieser Verhandlungstaktik sitzen die Länder immer am kürzeren Ast", so Jerusalem, der Finanzminister agiere nach Belieben und von Ministerin Gehrer sei ohnehin diesbezüglich nichts zu erwarten.

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