ÖVP-Jahrsauftakt: Lopatka: Gusenbauer macht sich lächerlich

ÖVP startet Zukunftsdiskussion in allen 2358 Gemeinden

Linz, 13. Jänner 2006 (ÖVP-PK) "Der Beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten", so ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka heute, Freitag, beim Jahresauftakt
der ÖVP-Bundespartei im Linzer Kunstmuseum "Lentos". "Der Gestaltungswille für Österreich ist das Markenzeichen der ÖVP unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel." Unter dem Motto "Ideen säen. ZUKUNFT ernten." starte die ÖVP deshalb heute eine Zukunftsdiskussion in allen 2358 österreichischen Gemeinden. Grundlage der Zukunftsdiskussion ist das Programmheft "Ideen säen. ZUKUNFT ernten", das sich in insgesamt 12 Kapitel den großen Themen der Zukunft widmet. Im Rahmen seiner Begrüßung nahm Lopatka aber auch Stellung zum Verhalten Gusenbauers, der sich "jeden Tag lächerlich macht und mit der Strache-FPÖ einen Wettlauf ins europapolitische Abseits liefert". ****

Die ÖVP setze auf die Zukunft Österreichs in einem starken Europa, und dafür arbeite sie. Das sei der große Unterschied zur SPÖ, so Lopatka, der dabei an die Kritik von Gusenbauer & Co. am Besuch der neuen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Äußerungen Gusenbauers zu Kommissionspräsident Barroso erinnerte. "Wir haben Null Verständnis für Gusenbauer und Cap. Wer blindwütig auf unsere Partner in Europa einprügelt und sie beschimpft, der kann doch nicht ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert
sein. Wer alle Brücken abbricht, der wird keine Partner haben. Wir brauchen Partner für Lösungen in Europa und ohne Partner gibt es keine europäische Politik", sagte der ÖVP-Generalsekretär. Verantwortungsvolles Handeln und staatsmännisches Verhalten sei genau das Gegenteil von dem, was Gusenbauer in den vergangenen
Tagen geboten habe.

"Der tägliche Wettkampf der Gusenbauer-SPÖ mit der Strache-FPÖ um den radikaleren Anti-Euopa-Kurs ist aber auch innerhalb der eigenen Partei sehr umstritten", so Lopatka. In diesem Zusammenhang erwähnte er die Aussagen von Hannes Androsch, einen heute in der Tageszeitung "Der Standard" erschienen Kommentar des ehemaligen Chefredakteurs der "Arbeiterzeitung" Günter Traxler, der die SPÖ als die "Sauberen Populisten Österreichs" definiert und sie im Wettlauf mit der Strache-FPÖ vor einer Überraschung warnt oder die heutigen Aussagen von Michael Häupl zum Start der EU-Ratspräsidentschaft in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse".

"Strache und Gusenbauer lassen wir ins europapolitische Abseits laufen und wir starten heute mit unserem Lauf. Wir sind gut unterwegs und wir wollen und werden den Erfolgskurs - sozial und leistungsstark für Österreich - mit Wolfgang Schüssel an der Spitze fortsetzen", so Lopatka abschließend.

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