Mainoni: Nanotechnolgie auf der Überholspur

Enorme Vorteile in Medizin und Werkstoff-Produktion

Mariazell (BMVIT/MS) - "Im Interesse des heimischen Forschungsstandortes investiert Österreich seit 2004 mehr als 35 Millionen Euro in die Nano-Initiative und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für Spitzenforschung. Dass wir damit zu den großen internationalen Forschungsstaaten gehören, zeigt auch die Themenwahl der heurigen Mariazeller Gespräche", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni vor Beginn der dreitägigen Konferenz zum Thema Nanotechnologien. Die Mariazeller Gespräche finden bereits zum siebenten Mal statt und beleuchten dieses Jahr (12. bis 14. Jänner) die Perspektiven und Chancen der Nano-Forschung.

Vor allem der Nutzen dieser Technologie wird im Mittelpunkt stehen, sagt Mainoni: "Die Anwendungsmöglichkeiten sind immens. Die bedeutendsten Fortschritte durch Nanotechnologie gibt es derzeit auf dem Gebiet der Medizin und im Bereich der Werkstoffe." So können etwa leichte und extrem stabile Materialen hergestellt werden, die hundertmal stärker sind als Stahl.

Die Technologie definiert sich vor allem durch ihre "Größe" - die Einheiten liegen nämlich im Nanometerbereich, das bedeutet der Durchmesser eines menschlichen Haares ist etwa fünfzigtausend mal größer als ein Nanometer. "Die Nano-Forschung steht erst am Anfang und braucht daher möglichst viel Unterstützung. Sowohl von der finanziellen wie auch von der gesellschaftlichen Seite. Für viele Menschen ist der Gedanke an diese winzige Technologie noch befremdend - unsere Aufgabe wird es sein, die Vorteile dieser Wissenschaft zu transportieren", betont der BZÖ-Staatssekretär zum Schluss.

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