Ortstafelumfrage: Auszählung abgeschlossen - Ergebnisse liegen vor

Wahlbeteiligung mit 40,3 Prozent sehr hoch - Ergbnisse der Umfrage für Haider bindend

Klagenfurt (OTS) - Die Ergebnisse der Kärntner Ortstafelumfrage liegen vor. Die Auszählung ist abgeschlossen. Das gab Landeshauptmann Jörg Haider heute Nachmittag bekannt. Unter notarieller Aufsicht erfolgte die Auszählung aller rückgesandten Stimmkarten heute im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Diese wurde unter Leitung von Dr. Herbert Hauptmann, Leiter der Abteilung 1 Wahlen, vorgenommen.
Dr. Herbert Hauptmann und der Notar Dr. Alois Auer haben anschließend die Ergebnisse dem Landeshauptmann persönlich mitgeteilt. Den Medien und der Öffentlichkeit werden die Ergebnisse der einzelnen Gemeinden morgen um 11.30 im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung präsentiert.

Bereits heute veröffentlicht der Landeshauptmann die Höhe der Wahlbeteiligung: Stimmberechtigt waren genau 18.834 Bürgerinnen und Bürger in neun Kärntner Gemeinden. Diese sind Feistritz im Rosental, St. Margareten im Rosental, St. Jakob im Rosental, Bleiburg, Eisenkappel, Globasnitz, Neuhaus, St. Kanzian und Sittersdorf.
In der zehnten Gemeinde, die am morgigen Gespräch im Bundeskanzleramt teilnimmt, Ludmannsdorf, wurde nicht abgestimmt, da in Ludmannsdorf sämtliche zweisprachige Ortstafeln und Ortsbezeichnungen bereits aufgestellt sind.

Von 18.834 Stimmberechtigten haben 7.583 Personen ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von insgesamt 40,3 Prozent. "Eine sehr hohe Beteiligung, die zeigt, dass die Umfrage von der betroffen Bevölkerung positiv aufgenommen wurde", so der Landeshauptmann, der in diesem Zusammenhang auf Vergleichsergebnisse der zwei bisher durchgeführten kärntenweiten Volksbefragungen verweist.
So konnte die kärntenweite Volksbefragung zum Thema Nockgebiet im Jahre 1980 lediglich eine Beteiligung von 21,18 Prozent vorweisen. Die zweite kärntenweit durchgeführte Volksbefragung fand im Jahr 1997 zum Thema Olympia 2006 statt und konnte eine Wahlbeteiligung von 32,48 Prozent erzielen.

Haider: "Wir haben durch die Ortstafel-Umfrage mit einer Beteiligung von insgesamt über 40 Prozent repräsentative Ergebnisse, die den Willen und die Meinung der Bevölkerung in den einzelnen Gemeinden widerspiegeln." Daher lehnt der Kärntner Landeshauptmann auch die von Josef Martinz vorgeschlagene Ortstafel-Volksbefragung ab. "Eine neuerliche Volksbefragung ist nicht notwendig", so der Landeshauptmann. Für Haider sind die Ergebnisse der Ortstafelumfrage zudem bindend. Sie seien von entscheidender Bedeutung für die weitere Vorgangsweise in der Kärntner Ortstafelfrage.

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Stefan Petzner
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