Broukal: Die "Forschungsmilliarde" - Dichtung und Wahrheit

"Zusätzliches" Geld - aber niemand kann sagen, auf welcher Basis

Wien (SK) - "Die 'zusätzliche Forschungsmilliarde bis zum Jahr 2010' ist eine Mogelpackung der Sonderklasse", sagte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. Für die Jahre 2007 bis 2010 gibt es überhaupt keine verbindlichen Aussagen über den Gesamtumfang der Forschungsförderung. "Niemand weiß, wie viel Geld Schüssel und Grasser vor der Erfindung der 'zusätzlichen Forschungsmilliarde' für diese Jahre an Forschungsförderung hätten bereitstellen wollen. Die beiden können daher immer behaupten, 'zusätzliches Geld' zu geben, aber sie werden nie den Wahrheitsbeweis dafür antreten können", so Broukal Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Anfragen an Schüssel, Grasser, Gorbach und Gehrer sollen Licht ins Dunkel bringen

Broukal will in parlamentarischen Anfragen der Sache auf den Grund gehen. Bundeskanzler Schüssel, Finanzminister Grasser und die Forschung zuständigen Minister Gorbach und Gehrer sollen Auskunft geben. Broukal will in erster Linie wissen, wie viel Geld die Regierung vor der Erfindung der 'zusätzlichen Forschungsmilliarde' bis zum Jahr 2010 für Forschungsförderung ausgeben wollte, und ob es Dokumente gibt, die das belegen. "Dann wird endlich klar sein, dass es sich bei dieser Milliarde um einen PR-Gag handelt, und nicht mehr", schloss Broukal. (Schluss) cs

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