Moser zu Sundt: Völlig unverständlich dass einer der erfolgreichsten Manager gehen muss

Wien (SK) - Für SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser ist es vollkommen unverständlich, dass mit Heinz Sundt ein äußerst erfolgreicher Manager gehen muss, der die Telekom Austria zu einem der ertragsreichsten Telekom-Unternehmen in Europa gemacht hat. "Ich weiß nicht, nach welchen Kriterien in der ÖIAG Spitzenmanager ausgesucht, eingestellt und wieder gefeuert werden", so Moser. Andererseits reihe sich diese Entscheidung nahtlos in das Führungschaos in der ÖIAG ein. ****

So gebe es ebenfalls eine akute Führungsproblematik in der AUA, wo mit Sörensen der höchstbezahlte Manager in der ÖIAG vorzeitig das Unternehmen verlässt und die Nachfolgefrage nicht geklärt ist. Auch in der ÖIAG-Holding gebe es eine ungeklärte Führungsfrage, nachdem einer der beiden glücklosen Vorstände, Wieltsch, geht, es aber nicht klar ist, wer ihm folgen wird. Dass der äußerst erfolgreiche Telekom-Vorstand nun abmontiert wird, ist zwar kein Einzelfall, grenze aber an grobe Fahrlässigkeit, wenn man ein stabiles und höchst erfolgreiches Management "zertrümmert", kritisierte Moser.

Wenn nun Sundt die Telekom verlassen muss, dann koste das einerseits viel Geld und andererseits hinterlasse diese Entscheidung eine verunsicherte Belegschaft, verunsicherte Kunden und ein verunsichertes Unternehmen. Für Moser erscheint das Führungschaos in der ÖIAG wie ein Abbild der Regierungskoalition, wo ebenfalls die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. (Schluss) ns

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