Neue Oper Wien im Mozartjahr

Wien (OTS) - Mit vier Uraufführungen leistet die Neue Oper Wien einen gewichtigen Beitrag zum zeitgenössischen Musiktheater im Mozartjahr. Produktionen von vier lebenden Komponisten, Thomas Pernes, Dieter Kaufmann, dem Dänen Erik Hojsgaard und Richard Dünser sind geplant, zum größeren Teil in Bezug zum Thema Mozart, als Auftragsarbeiten des Mozartjahres, wie "Zauberflöte 06"von Pernes und "Requiem für Piccoletto" von Kaufmann, in Kooperation mit dem "Klangbogen" wie "Don Juan kommt aus dem Krieg" von Hojsgaard und schließlich in Zusammenarbeit mit den Bregenzer Festspielen wie "Radek" von Dünser. Der Intendant der neuen Oper Wien, Walter Kobéra stellte am Donnerstag im Looshaus des Sponsors Raiffeisen gemeinsam mit Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Mozartjahr-Intendant Dr. Peter Marboe, Theater an der Wien-Intedant DI Roland Geyer und Mag. Matthias Losek (Bregenzer Festspiele) sowie den Komponisten außer Erik Hojsgaard seine Jahrespläne vor, mit denen die Neue Oper einmal mehr eine Plattform für zeitgenössisches Musiktheater und auch junge Produktionsteams und Sänger schaffen will.

Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny verwies auf die darauf, dass die Neue Oper Wien einen Vierjahresvertrag mit eine jährlichen Dotierung von rund 500.000 Euro erhalten habe. Generell investiere die Stadt Wien viel in die Opernszene: nicht nur mit dem soeben als Opernhaus eröffneten Theater an der Wien, sondern eben auch mit der intensiven Förderung der freien Opernszene.****

Mozartjahr-Intendant Peter Marboe betonte, dass das Jubiläum der kreativen Auseinandersetzung mit dem "Spirit of Mozart" gelte, wofür rund 40 "Neubegegnungen im Musik- und Theaterbereich" stehen, darunter die beiden Auftragswerke, die die Neue Oper realisiert.

"Zauberflöte 06" von Thomas Pernes war, so der Komponist, für ihn die faszinierende Aufgabe eines neuen Entwurfes des Themas, wobei die "selben Figuren in einem anderen Spiel", agieren, das die Abgründe der Seele auslotet. Premiere ist am 19. März im Museumsquartier, Halle E.

Dieter Kaufmann siedelt sein "Requiem für Piccoletto" im Spannungsfeld von Tod und Sinnlichkeit an. Das Librette nach Josef Winklers Erzählung "Natura Morta" dreht sich um einen jungen römischen Markthelfer und dessen frühen Tod. Mit seiner Musik will Kaufmann die Sprache Winklers zum Klingen bringen. Premiere am 28. März im Museumsquartier, Halle E.

"Don Juan kommt aus dem Krieg" ist eine Koproduktion mit dem Theater an der Wien im Rahmen des Festivals "Klangbogen 2006". Es wird im Semper-Depot gespielt, das sich, so Intendant Roland Geyer, im letzten Jahrzehnt zu einem Kultort neuer Oper entwickelt hat und auch in Zukunft für derartige Aufgaben zur Verfügung stehen soll. Ödön von Horvaths Stück um die Vergeblichkeit der Suche nach der Liebe hat der hierzulande wenig bekannt dänische Komponist Erik Hojsgaard in Töne gesetzt. Mit der am 24. Juli beginnenden Aufführungsserie im Semper-Depot wird ihm eine Bühne in diesem faszinierenden Spielraum geschaffen.

Keine unmittelbare thematische Verknüpfung mit Mozart ergibt sich mit der Oper "Radek" von Richard Dünser, Libretto von Thomas Höft. Im Zentrum des Geschehens steht der galizische Jude Karl Radek, der eine schillernde, letztlich aber in jeder Hinsicht tragische Karriere in der KpdSU durchlaufen hat. Radek steht damit für die in vielen Belangen grauenhafte Geschichte des 20. Jahrhunderts, auch für den Glauben an eine Utopie, die sich ins Verbrechen wandte. Die Uraufführung findet am 12. August 2006 im Rahmen der zeitgenössischen Schiene der Bregenzer Festspiele statt, in Wien kommt "Radek" im April 2007 zur Aufführung, bereits im Jänner 2007 gastiert die Produktion beim Nederlands KamerOpera Festival.

o Kartenvorverkauf: "Don Juan kommt aus dem Krieg": Wien-ticket: 588 85, http://www.wien-ticket.at/ Wien-Ticket Pavillon an der Staatsoper, Tageskassen im Theater an der Wien, Raimundtheater und Ronacher "Zauberflöte 06" und ""Requiem für Piccoletto" Neue Oper Wien, Tel 218 25 67 (Anrufbeantworter) Internet: http://www.neueoperwien.at/ e-mail: office@neueoperwien.at "Radek" Bregenzer Festspiele, Tel 05574/4076, Fax 05574/407-400 Internet: http://www.bregenzerfestspiele.com/ o Pressekontakt Neue Oper Wien: art:phalanx Kunst- und Kommunikationsbüro 7., Schottenfeldgasse 72/2/5 Tel:: 524 98 03-0, Fax -4 e-mail: neueoperwien@artphalanx rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

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