Europa-Landesrat Dr. Josef Martinz informiert:

Europa-Landesrat Martinz fordert Sicherheit durch kontrollierte Einwanderung

Klagenfurt/Brüssel (OTS) - Anlässlich des vom 12.-14. Jänner stattfindenden Treffens der EU-Innen- und Justizminister bezieht Kärntens Europa-Landesrat Josef Martinz Stellung zur Migration in der Union: "Kärnten muss sicher bleiben. Wir brauchen stabile EU-Außengrenzen, kontrollierte Einwanderung und eine weitsichtige Migrations-Politik."

Österreich ist - wie alle EU-Staaten - ein Zuwanderungsland. Aber auch unsere Kapazitäten sind begrenzt. Illegale Einwanderung bringt Probleme mit sich. Darum müssen wir die Außengrenzen der Union mit aller Macht absichern. Gesetzwidrige Zuwanderung belastet die Bürgerinnen und Bürger, deshalb muss sie gestoppt werden. Zuwanderer - auch aus den neuen EU-Staaten - versprechen sich aufgrund der politischen Stabilität und unseres hohen Lebensstandards bessere Chancen als in ihrer Heimat. Genau an diesem Punkt setzt die ganzheitliche und nachhaltige Politik der Europäischen Union an: "Die EU-Strukturfonds unterstützen die Menschen in den zehn neuen EU-Staaten. Ziel dieser Fonds ist auch der Ausgleich der wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede innerhalb der Union. Die neuen EU-Bürger brauchen eine klare Zukunftsperspektive in ihrer Heimat. Nur so kann eine unkontrollierte Einwanderungswelle verhindert werden.", erklärt Kärntens Europa-Landesrat Josef Martinz.

Studien haben gezeigt, dass diese EU-Strategie funktioniert hat: Der Zusammenschluss der 25 europäischen Staaten hat keine großen Zuwandererwellen mit sich gebracht. Österreich und speziell Kärnten wurden nicht - wie befürchtet - durch die EU-Osterweiterung im Jahr 2005 mit unkontrollierten Einwandererströmen belastet. Martinz: "Die Europäische Union hat mit ihren Regelungen derartigen Problemen vorgebeugt und das Gleichgewicht aufrechterhalten. Genau das gilt es auch in der aktuellen Einwanderungspolitik zu tun."

Österreich hat sich im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft auch in punkto "Sicherheit und Recht" einiges vorgenommen: Schwerpunkt-Themen der gerade in Wien tagenden EU-Innen- und Justizminister sind während der nächsten sechs Monate unter anderem Asyl, Migration und Grenzschutz. "Die Sicherheit der EU-Bürger muss durch die gemeinsame Kontrolle unserer Außengrenze, den Austausch von Informationen und die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden gewährleistet wer-den.", meldet sich EU-Landesrat Martinz zu Wort. (Schluss)

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