Landesschulratspräsidenten erhalten rund 600 zusätzliche Bundeslehrerdienstposten

Gehrer: Frühe Bekanntgabe bringt Planungssicherheit

Wien (OTS) - 597 Lehrerinnen und Lehrer mehr werden im Schuljahr 2006/07 an den Gymnasien und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen unterrichten. "Wir haben an den Bundesschulen in den letzten zehn Jahren 30.000 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen und sind damit dem Trend zur höheren Bildung gerecht geworden. Auch für das Schuljahr 2006/07 stellen wir den höheren Schulen Werteinheiten für zusätzliche Lehrerdienstposten zur Verfügung", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler hat an den Oberstufen der Gymnasien und an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen gegenüber dem für die Planung maßgeblichen Vergleichsjahr um 6.100 zugenommen. Dafür stellt der Bund 11.944 zusätzliche Werteinheiten zur Verfügung. "Ich habe dafür gesorgt, dass die Werteinheiten besonders früh zur Verfügung gestellt werden, denn das bringt den Schulen und den Schulbehörden in den Ländern Planungssicherheit", so Gehrer.

Ztl.: 300 zusätzliche Pflichtschullehrerposten für Sprachförderkurse werden bedarfsorientiert und transparent zur Verfügung gestellt

2.400 Pflichtschullehrerdienstposten zur Förderung von Kindern, die Deutsch nicht verstehen, erhielten die Länder schon bisher im Rahmen der im Finanzausgleich vereinbarten Lehrerdienstposten. Die im Gesetz fixierten 300 zusätzlichen Dienstposten werden nach Beschlussfassung zur Verfügung gestellt. Über diese Vorgangsweise herrschte Einigkeit in der Landesschulratspräsidentenkonferenz. Derzeit wird das Gesetz im Bundesrat blockiert.

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