Junge Leopoldstädter Familien von SP Stadtregierung betrogen

Neu renovierte VS Leopoldsgasse sperrt und soll zum Hotel werden

Wien (OTS) - "Die Vorgehensweise der Gemeinde Wien wird immer dreister. Die betroffene Eltern und Kinder werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mehrfach an der Nase herum geführt", betonten heute die beiden Wiener VP-Mandatare Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager und GR Norbert Walter sowie die Bezirksparteiobfrau der ÖVP Leopoldstadt, VP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek bei einer Protestaktion vor der Schule. Die Volksschule sperre trotz Nachfrage, die sonderpädagogische Schule Schwarzingergasse, die in die neu renovierte Schule einziehen sollte und so den Standort sichern, komme trotz Zusage der Gemeinde auch nicht, der angeschlossene Hort wird jetzt ebenfalls aufgelassen. In diesem Schuljahr wurde in der Volksschule Leopoldsgasse erstmals keine erste Klasse eingerichtet, die restlichen Klassen werden noch bis zum jeweiligen Auslaufen geführt.

Stadtschulrat hantiert mit falschen Zahlen

Cortolezis-Schlager: "Der Antrag auf Erhalt des Schulstandorts wurde von der Gemeinde Wien ohne Begründung abgelehnt. Stattdessen kursieren Gerüchte hier soll ein Hotel einziehen. Außerdem hantiert der Stadtschulrat mit falschen Zahlen. Allein die Anmeldungen von den Neuzugezogenen, die von der Schließung noch nichts wussten, hätten für zwei ersten Klassen gereicht." Das Grätzel rund um die Volksschule Leopoldsgasse gilt - entgegen der Argumente der Gemeinde Wien wonach die SchülerInnenzahl zu gering sei - als Hoffnungssprengel für steigende SchülerInnenzahlen. Zumal sich in der Rembrandtstraße, auf den ehemaligen Weiser-Gründen, eine neu errichtete Wohnhausanlage mit rund 400 Wohnungen befindet, in der hauptsächliche junge Menschen und Jungfamilien leben.
Es gebe Bedarf für mindestens zwei erste Klassen, bestätigt der Leopoldstädter Gemeinderat Norbert Walter: "Es ist verrückt Kinder durchs städtische Verkehrschaos zu schicken, wenn vor der Tür eine Schule ist. Auch der Kiwi (Kinder in Wien) Hort in der Schule wird jetzt geschlossen."

SP Wien macht fragwürdige Fleißaufgabe

Bezirksparteiobfrau und ÖVP Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek befürchtet hinter der Schließung der Leopoldsgasse noch ein Motiv:
"Die SPÖ setzt hier ihre Forderung aus dem Österreich Konvent um, wonach Schulen unter 300 Schülern geschlossen werden. Wenn dem so ist, wäre das erst der Anfang." "Langfristige Bildungsstandortpolitik ist wohl nicht die Stärke der Wiener SPÖ", kritisieren Katharina Cortolezis-Schlager und Norbert Walter. Dass die Kinder, die in wenigen Jahren das schulpflichtige Alter erreichen, Opfer der Unfähigkeit der SP-Planungspolitik werden, sei für alle nachfolgenden Generationen unzumutbar.

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