Luftqualität - SP-Valentin: "Jeder muss seinen Beitrag leisten!"

Wien (SPW-K) - "Es ist unumgänglich, dass jeder von uns seinen Beitrag leistet, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern - die Verkehrsteilnehmer genau so wie die Bauwirtschaft", reagierte heute der Vorsitzendes des Wiener Umweltausschusses, Gemeinderat Erich Valentin, auf Aussagen des ÖAMTC. "Es kann nicht sein, dass sich ein Teil der Feinstaub-Verursacher der Verantwortung entzieht."

Die Stadt Wien habe bereits in vielen Bereichen nachhaltige Maßnahmen gesetzt: "Gerade im Bereich der Baustellen der Stadt Wien wird viel getan: So gibt es Wasservorhänge bei Abbrucharbeiten, die Fahrzeuge werden bei Verlassen des Baugeländes gereinigt, ebenso die Baustellenzu- und abfahrten im Zusammenwirken mit der MA 48." Weiters würden Schutzeinhausungen und Befeuchtungsmaßnahmen bei Fassadenarbeiten eingesetzt, Ladegut bei Transportfahrzeugen abgedeckt, die Baustraßen feucht gehalten, gelagertes Baumaterial auf der Baustelle abgedeckt. Darüber hinaus habe man anstelle von Dieselaggregaten zur Stromerzeugung (bei Baustellen, Veranstaltungen) die Nutzung von vorhandenen Stromanschlüssen forciert. Bei erhöhten Staubemissionen wie beispielsweise bei der Messstelle Liesing habe man sofort der dort ansässigen Baufirma die Auflage erteilt, die Verkehrsflächen zu reinigen.

Beim Winterdienst wiederum gebe es die vom ÖAMTC angesprochene "Verbesserung der Streulogistik" schon längst: "Seit der Winterdienstverordnung 2003 gibt es vermehrten Feuchtsalz-Einsatz, die Streusplittmenge wurde im Winter 04/05 von 33.000 Tonnen auf 17.000 Tonnen halbiert", unterstrich Valentin. Die MA 48 verwende besonders hartes Gestein als Streusplitt: "Dadurch gibt es auch weniger Abrieb vom Streugut. Seit 1. Mai 2005 ist der Einsatz der alten "weichen" Splittsorten verboten." Auch gebe es die Einkehrverpflichtung für Streusplitt - "wenn er nicht mehr für Verkehrssicherheit erforderlich ist. Das passiert gerade jetzt!" Im Jahr Jahr 2005 sei der Streusplitt im Wiener Straßennetz in der Rekordzeit von 3,5 Wochen eingekehrt worden. Insgesamt habe man 7,5 Mio. Euro für die Umrüstung des Winterdienstfuhrparks auf Feuchtsalz-Technologie investiert, für den Streusplitt gebe es eine Recyclinganlage der MA 48 zur Aufbereitung des Streuguts für wiederholten Einsatz. Schließlich werde vor dem Kehren die Fahrbahn befeuchtet - "das ist auch bei Minusgraden mit Sole-Kehrmaschinen möglich. Diese Technologie, die von der MA 48 selbst mitentwickelt wurde, ist nach erfolgreichem Pilotversuch nun im Einsatz!"

"Allein dieser Überblick zeigt, wie umfassend die Maßnahmen der Stadt zur Verbesserung der Luftqualität sind!" schloss Valentin. (Schluss)

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