Grüne Wien lehnen Postprivatisierung ab

Margulies: "Weder für Kunden noch für Beschäftigte sind Vorteile durch Privatisierungspläne erkennbar"

Wien (OTS) - Der Wirtschaftssprecher der Wiener Grünen, Landtagsabgeordneter Martin Margulies, fordert einen sofortigen Stopp der Privatisierungspläne der Bundesregierung für die Post AG. "Die Privatisierungspläne der Bundesregierung gefährden Arbeitsplätze sowie die Versorgungssicherheit der PostkundInnen", so Margulies.

Wie in den vergangenen Tagen mehrfach betont, bilanziert die Post AG nach drastischen Einschnitten (Postamtsschließungen, Abbau von Arbeitsplätzen) positiv. "Während die Kosten zur Erreichung dieses Ziels von der Allgemeinheit sowie insbesondere von Beschäftigten der Post zu tragen waren, sollen die Gewinne in Hinkunft privatisiert werden. Auch bei einer Teilprivatisierung ist davon auszugehen, dass weitere Postamtsschließungen auf der Tagesordnung stehen. Schließlich geht es privaten Investoren vor allem um ihre Dividende und weniger um Versorgungssicherheit", beschreibt Margulies das Entwicklungsszenario der Post, wenn es nach den Wünschen von Privatisierungsminister Grasser gehe.

Für den Grünen Abgeordneten ist daher klar: "Es muss endlich Schluss sein mit einer Politik, in der ArbeitnehmerInnen mit Steuern, Gehaltsverzicht und Arbeitsplatzverlust zur Sanierung von öffentlichen Unternehmen beitragen, die daraus resultierenden Gewinne jedoch von wenigen privaten Investoren eingesackt werden."

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Mag. Katja Robotka-Svejkovsky
Tel.: (++43-1) 4000 - 81814
Mobil: 0664 22 17 262
katja.robotka@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0003