Amon: SPÖ betreibt auch bei Post-Börsegang populistische Panikmache - Verzetnitsch soll sich gut überlegen, ob ein Streik gerechtfertigt ist!

Hervorragende Arbeit der FCG-Personalvertreter

Wien (OTS) - Die populistische Vorgehensweise der SPÖ, diesmal zum Börsegang der Post, werde nun schön langsam unerträglich, kritisierte heute, Donnerstag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. Bedenklich sei aber vielmehr, dass "die sozialdemokratischen Gewerkschaften scheinbar vielfach vergessen, dass sie in erster Linie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und nicht bloß die offizielle Parteilinie der SPÖ zu vertreten haben", so Amon weiter.

Amon sprach in diesem Zusammenhang auch dem Vorsitzenden der FCG in der Gewerkschaft Post und Telekommunikation, Manfred Wiedner, seine Hochachtung aus. "Manfred Wiedner und sein Team haben in zahlreichen Verhandlungen und Gesprächen viel erreicht und sind den Weg des Dialoges gegangen", betonte Amon. Im Gegensatz zur Fundamentalopposition der SPÖ-Gewerkschafter, ganz im Stile ihrer Partei, konnten die FCG-Vertreter mit ihrem 8-Punkte-Forderungsprogramm Verbesserungen für die Mitarbeiter durchsetzen. Beispielsweise die Ausarbeitung eines Mitarbeiterbeteiligungs-Modelles, keine dienst- bzw. besoldungsrechtlichen Veränderung oder aber auch die langfristige Absicherung des Universaldienstes.

Allgemein stellte Amon fest, dass der nunmehrige Zeitpunkt des Postbörseganges der richtige sei und wies in diesem Zusammenhang auf jene Privatisierungen hin, die sich als großer Erfolg, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, herausgestellt haben. "Es ist sehr zu begrüßen, dass der Finanzminister den Weg einer Mitarbeiterbeteiligung gehen will, denn diese habe den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beispielsweise bei der Voest-Alpine schon zahlreiche Vorteile gebracht", erklärte der ÖAAB-Generalsekretär. "Das ÖAAB-Modell - Eigentum in Arbeitnehmerhand- setzt sich eben durch", so Amon.

Vorwürfe der SPÖ, und insbesondere der sozialdemokratischen Gewerkschaften, es gehe nur darum, Familiensilber zu verscherbeln, "gehen einmal mehr ins leere. Es war in der Zeit eines sozialdemokratischen Bundeskanzlers im Jahr 1996, dass per Gesetz der Börsegang der Post in Aussicht gestellt wurde", stellte Amon klar. Außerdem würden 49 Prozent über die Börse privatisiert werden, die "Mehrheit von 51 Prozent bleibt aber weiter in der Hand der ÖIAG", so Amon. Zudem sei festzuhalten, dass es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienstrechtlich zu keinen Veränderungen kommen werde. "ÖGB-Präsident Verzetnitsch soll sich daher gut überlegen, ob ein Streik wirklich angebracht ist", sagte Amon.

Abschließend zeigte sich Amon davon überzeugt, dass "die Österreichische Post in Zukunft weiterhin als Paradeunternehmen gelten werde und ein weiteres Beispiel für eine für alle gewinnbringende Privatisierung", schloss Amon.

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