Grüne Leopoldstadt: Volksschule Leopoldsgasse darf nicht zugesperrt werden!

Lichtenegger: "Mehr Platz für VolksschülerInnen"

Wien (OTS) - Auch heuer gibt es an der Volksschule Leopoldsgasse 3 keine Einschreibungen für Schulanfänger. Damit ist klar, dass die Volksschule in zwei Jahren auslaufen wird. "Wir betrachten die Schließung der Volksschule als bildungspolitischen Humbug", so Uschi Lichtenegger, Klubobfrau der Leopoldstädter Grünen. Wenn aufgrund eines verringerten Bedarfs nur eine statt zwei erste Klassen eröffnet wird, kann man den freigewordenen Raum für Freizeitaktivitäten und Rückzugsmöglichkeiten der Kinder nützen und den Standort mittelfristig in eine Ganztagesschule umwandeln. "Nützen wir die Chance der geburtenschwächeren Jahrgänge und geben wir den Kindern in der Volksschule Leopoldsgasse mehr Platz, anstatt die Volksschulen in der Umgebung bis zur Klassenschülerhöchstzahl aufzufüllen", so Lichtenegger.

Im Finanzausgleich beschlossen Bund und Stadt Wien gemeinsam eine dramatische Kürzung der Mittel für die Wiener Pflichtschulen. Seit dem Jahr 2000 wurden an Wiens Pflichtschulen 15 Prozent der LehrerInnenposten weggekürzt. Schulschließungen und unzumutbar hohe Klassenschülerzahlen sind die logische Folge dieses Sparkurses auf Kosten der Kinder.

"Prinzipiell begrüßen wir jede Initiative, die den Erhalt der Volksschule an diesem Standort zum Ziel hat, so Lichtenegger zur heutigen Aktion der ÖVP-Nationalratsabgeordneten Brinek. "Es wäre aber kein Fehler, wenn Brinek das Anliegen auch bei Finanzminister Grasser deponieren würde, so Lichtenegger abschließend.

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