FP-Blind: Krankenkassen müssen rationalisieren statt abkassieren

Enorme Mehrkosten durch eklatante EDV-Schwächen

Wien, 12-01-2006 (fpd) - Wie die jüngsten Erfahrungen zeigen, sind manche Krankenkassen noch immer nicht im EDV-Zeitalter angekommen, stellt der Wiener FPÖ-Gemeinderat Kurth-Bodo Blind fest. Viele Geschäftstätigkeiten im Kundendienst könnten heute schon elektronisch oder zumindest EDV- unterstützt und daher kostengünstig abgewickelt werden. Die Unzukömmlichkeiten bei der Einhebung der e-card-Gebühr zeigen jedoch, dass etwa die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) weit von einer modernen Verwaltung entfernt ist.

Seit November 2005 haben Vorschreibebetriebe (Kleinunternehmer) die e-card-Gebühr mit dem Formular "Meldung des Service-Entgelts durch Vorschreibebetriebe" an ihre Krankenkasse zu melden. Es wird von der WGKK angeregt, sich dieses Formular von ihrer Homepage herunterzuladen. Der betreffende EDV-Pfad führt dabei geradewegs ins Nichts. Die WGKK bestätig diesen Umstand auch bereitwillig.

Dann wird man zu der entsprechenden Bezirksaußenstelle geschickt, wo einem das alte Formular "Meldung der Krankenscheingebühr" in die Hand gedrückt wird. Dieses muss per Hand korrigiert und ausgefüllt und sodann vom WGKK-Personal in den Computer eingegeben werden. Diese Prozedur kostet viel Zeit und Geld und wäre selbst in Schilda untragbar, meint Blind und fordert die WGKK auf, rasch ihre EDV auf Vordermann zu bringen. (Schluss)am

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