Wer hält die Gesellschaft zusammen?

Aufgaben für die Zivilgesellschaft von morgen - Symposium im Haus der Industrie am 16. Jänner ab 18.00 Uhr

Wien (Rotes Kreuz) - Da der Staat an seine Leistungsgrenzen gestoßen ist, ist es an der Zeit, darüber zu diskutieren, wie das künftige Verhältnis von Leistung und Solidarität gestaltet werden kann und welche Rolle Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dabei einnehmen sollen.

Beim Symposium "ich & wir. "Die Zivilgesellschaft von morgen" im Haus der Industrie werden

  • Ursula Haubner /Bundesministerin
  • Konrad Paul Liessmann / Prof. für Philosophie an der Universität Wien
  • Wilhelm Molterer / Klubobmann der ÖVP
  • Christian Neugebauer / Herausgeber Glocalist Medien
  • Madeleine Petrovic / stv. Bundessprecherin der Grünen
  • Barbara Prammer/ Nationalratspräsidentin und
  • Norbert Zimmermann / Vorstandsvorsitzender Berndorf AG

die Kernaufgaben für die soziale Zukunft Österreichs und die entsprechenden Aufgaben der Zivilgesellschaft diskutieren.

"Wir wollen mit dem Symposium einen wichtigen Schritt setzen. Denn es liegt heute in unseren Händen, positive Entwicklungen zu fördern und negative zu bremsen. Daher müssen schon jetzt Überlegungen angestellt werden, wie die gemeinsamen Beiträge von Politik, Wirtschaft und NGOs aussehen könnten, um die zukünftige Gesellschaft zu gestalten", erklärt Walter Rothensteiner, Vizepräsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Dabei zeichnet sich bereits heute eines ab: soziale Bewegungen, Bürgerinitiativen, nichtstaatliche Organisationen und andere Bürgervereinigungen werden zukünftig eine noch größere Rolle spielen.

"Der österreichische Sozialstaat hat in den vergangenen Jahrzehnten gute Dienste geleistet. Trotzdem ist er nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung in seiner heutigen Form an seine Leistungsgrenze gestoßen", betont Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung die Notwendigkeit eines groß angelegten und ideologisch ungebundenen Reformprozesses. Worum es heute und in Zukunft gehen muss, so der IV-Präsident, ist eine für alle Seiten -Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft - positive Verbindung von Leistung und Solidarität.

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