FP-Gudenus: EU-Forderung nach Gesamtschule ist leistungsfeindlich

Bildungsniveau in Österreich würde rasant abstürzen

Wien, 12-01-2006 (fpd) - Scharfe Kritik an der aktuellen EU-Empfehlung zur Einführung der Gesamtschule übt FPÖ-Gemeinderat Johann Gudenus. Die Analyse der PISA-Ergebnisse in Deutschland zeigt, dass die Bundesländer mit Gesamtschule tendenziell schlechter abschneiden als jene mit differenziertem System und damit das Gesamtergebnis Deutschlands verschlechtern. In diesen vorwiegend SPD-dominierten Bundesländern wurde in den 70er Jahren als Spätfolge Folge der 68er-Bewegung die Gesamtschule eingeführt.

Dazu kommt noch das Faktum, dass in den meisten Länder mit Gesamtschulsystem das PISA-Ergebnis schlechter ist als in Österreich. Die österreichischen AHS zählen im internationalen Vergleich noch immer zum Spitzenfeld. Die Einführung der Gesamtschule würde zu einer Abschaffung der sehr erfolgreichen AHS-Unterstufe führen, warnt Gudenus vor diesem Bildungsrückschritt.

Es wird von den Befürwortern der Gesamtschule auch immer wieder verschwiegen, dass PISA-Sieger Finnland nur 1,2 Prozent fremdsprachige Schüler aufweist. In den Wiener Volksschulen gibt es dagegen über 40 Prozent Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache, die Deutsch oft nur wenig bis gar nicht beherrschen. Diese Ergebnis der verfehlten Einwanderungs- und Integrationspolitik der SPÖ gilt es zu korrigieren, statt die leistungsfeindliche Gesamtschule aus ideologischen Gründen zu propagieren, schloss Gudenus. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002