Blecha: Schluss mit der sündteuren Fehlinformation an Österreichs Pensionisten

Pensionisten vergessen Pensionskürzungen nicht!

Wien (SK) - Erneut Aufregung bei Österreichs Pensionisten: Dieser Tage flatterte allen Pensionisten ein Brief des Sozialministeriums ins Haus. Inhalt: ein Werbe-Folder der Sozialministerin über die Pensionsanpassung. Dieser löste heftige Reaktionen beim Pensionistenverband aus. "Diese vor Fehlern strotzende Propaganda hätte man sich sparen können und stattdessen jenen Pensionisten, die heuer keine Pensionsanpassung erhalten, eine zuerkennen sollen", sagte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha. ****

In dem Folder bleibt zum Beispiel unerwähnt, dass 120.000 "neue" Pensionisten im ersten Jahr überhaupt keine Anpassung erhalten. Ganz zu schweigen davon, dass durch die Anpassungen 2000 bis 2005 die Pensionen ja dauerhaft gekürzt wurden. Auch steht unter "Befreiungen für Mindestpensionsbeziehende" der irreführende Punkt "kostenlose Benützung öffentlicher Verkehrsmittel". Weiters wird angeführt, dass der Antrag zur Befreiung der Rezeptgebühr bei der Pensionsversicherungsanstalt zu stellen ist, er ist aber bei den Krankenkassen zu stellen. Der Gipfel ist allerdings, dass zahlreiche Aktive die Zusendung erhalten haben, obwohl sie noch gar nicht in Pension sind. Tenor: "Wir fühlen uns gefrozzelt!"

Für PVÖ-Präsident Blecha ist klar: "Das Wahlverhalten der Pensionisten bei den letzten Wahlen waren eindeutig gegen diese Regierung. Die sündteure Regierungspropaganda, die noch dazu die Pensionisten mit Steuergeld selbst bezahlen müssen, soll die Pensionisten im Wahljahr gütig stimmen - doch: die Pensionisten vergessen die Pensionskürzungen nicht!", so Blecha abschließend. (Schluss) ps/mm

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