MA 22: Laut Aquella-Studie bis zu 20 % der Emissionen aus Verkehr

Wien (OTS) - Die Aquella-Studie ist eine umfassende Analyse der Feinstaubquellen, sie wurde von der Stadt Wien in Auftrag gegeben und im September des Vorjahres präsentiert. Mittels chemischer Analysen werden die einzelnen Feinstaubquellen an Belastungstagen analysiert. Wie Studienautor Hans Puxbaum von der TU Wien bestätigt, verursacht der Verkehr bis zu 20 % der Gesamtemissionen an Belastungstagen. Die Stadt Wien setzt aus diesem Grund auch im Verkehr Maßnahmen, um die Luftqualität zu verbessern. "Neben Tempo 50 gilt künftig auch ein Fahrverbot für EURO 0-LKWs, die achtmal so viel emittieren wie moderne LKWs. Der KFZ-Verkehr verursacht auch Stickoxide -Feinstaubvorläufersubstanzen - die ebenfalls reduziert werden müssen, um die Feinstaubbelastung zu minimieren", erläutert DI Wolfgang Khutter von der MA 22. Laut WHO sterben jährlich in Österreich 2400 Menschen an verkehrsbedingtem Feinstaub, auch die Fälle von Bronchitis und Asthma bei Kindern aufgrund des Feinstaubs aus Verkehr sind dramatisch. "Der Verkehr macht sehr wohl einen relevanten Anteil an der Feinstaubbelastung aus, das kann man nicht vom Tisch wischen. Niemand kann so tun, als ob der KFZ-Verkehr keine Feinstaubquelle sei", so Khutter. Je nach Untersuchung variiert der Anteil des Verkehrs, nimmt man den Wiener Anteil der Emissionen, so liegt dieser laut Emmissionskataster der Stadt Wien bei Feinstaub bei 54 %, bei Stickoxiden sogar bei 62 %. "Jede Verursachergruppe muss ihren Beitrag zur Feinstaubreduktion leisten, es ist völlig unverständlich, warum gerade im Verkehrsbereich keine Maßnahmen gesetzt werden", so Khutter abschließend. (Schluss) vor

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