Topgagen: Kräuter will "Erfolgsprämie für Arbeitsplätze"

Einkommen von Managern öffentlicher und staatsnaher Betriebe an Erhalt und Ausbau von Jobs koppeln

Wien (SK) - Zu den vom Nachrichtenmagazin "News" veröffentlichten Gagen der bestverdienenden Manager öffentlicher und staatsnaher Betriebe erklärte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die soziale Symmetrie in Österreich ist unter dieser Bundesregierung völlig abhanden gekommen. Während die Arbeitslosigkeit einen traurigen Rekordwert nach dem anderen erreicht, steigen parallel die Managergehälter unverhältnismäßig an." Kräuter schlägt für die im Rechnungshof-Einkommensbericht angeführten Manager eine "Erfolgsprämie für Arbeitsplätze" vor, d.h., deren Einkommen sollte an den Erhalt und Ausbau von Jobs im jeweiligen Betrieb gekoppelt werden. Einkommens-Verlierer wären jene Vorstände, die Arbeitsplätze in ihren Unternehmen vernichten. Denn eines sei für den SPÖ-Abgeordneten klar, wie er abschließend formulierte: "Ein ÖIAG-Vorstand wie Peter Michaelis, dessen ausschließliche Tätigkeit im Verscherbeln von Staatsanteilen besteht, ist sein Geld ganz sicher nicht wert". **** (Schluss) ps/mp

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