Valentin: "Verkehr verursacht 15 bis 20 Prozent der Gesamtemissionen!"

Wien (SPW-K) - "Es ist bedauerlich, dass der ÖAMTC zu keiner auf Daten und Fakten gestützten Diskussion bereit ist", betonte heute der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses, Gemeinderat Erich Valentin. "Tatsache ist, dass in der von der Stadt Wien bereits im September präsentierte Aquella-Studie klar festgehalten ist, dass der Verkehr natürlich einer der Feinstaubverursacher ist. Die Studie beweist eindeutig, dass je nach Episode 15 bis 20 Prozent der Gesamtemissionen verkehrsbedingt verursacht sind. Jeder von uns muss seinen Beitrag leisten, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern - die Verkehrsteilnehmer genau so wie die Bauwirtschaft."

Lohnend sei in diesem Zusammenhang auch ein Blick in die WHO Studie, "die klar aufzeigt, dass österreichweit 2400 Menschen jährlich an verkehrsbedingter Feinstaubbelastung sterben", so Valentin weiter. Die Asthma- und Bronchitisfälle bei Kindern, die auf Feinstaub durch Verkehr zurückzuführen sind, seien ebenfalls dramatisch: "Genau aus diesem Grund hat die Stadt neben zahlreichen anderen Maßnahmen auch im Verkehrsbereich Maßnahmen gegen den Feinstaub gesetzt."

Wien sei grundsätzlich zu einer Diskussion mit allen Interessensgruppen zum Thema Feinstaub bereit. "Voraussetzung dafür ist aber, dass man dabei die außer Streit stehenden Fakten anerkennt", schloss Valentin. (Schluss)

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