Scheucher-Pichler: Frauen stehen der Teilzeit positiv gegenüber

Österreich mit der höchsten Frauenerwerbsquote innerhalb der Europäischen Union, SPÖ-Kritik ohne Grundlage

Wien, 11. Jänner 2006 (ÖVP-PK) "Einmal mehr wird von Seiten der SPÖ die Möglichkeit der Teilzeitarbeit schlecht geredet. Tatsache ist, dass viele Frauen gerne in dieser Beschäftigungsform arbeiten", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler in Richtung SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Prammer. Die vorhandenen Daten und Fakten, die auch für die SPÖ nachzulesen seien, würden klar zum Ausdruck bringen, dass der überwiegende Großteil der Frauen der Teilzeit positiv gegenüber steht. "Die SPÖ soll endlich damit aufhören, so zu tun, als ob die Frauen dazu gezwungen wären, Teilzeit zu arbeiten." ****

"Prammer wäre besser beraten, wenn sie sich nicht gegen den Willen der Frauen stellen, sondern sich intensiver mit der
Situation am Arbeitsmarkt beschäftigen würde, wie es die Bundesregierung macht", so Scheucher-Pichler. Die Bundesregierung habe zahlreiche zielorientierte Maßnahmen für die Frauen gesetzt. "Erwähnenswert sind beispielsweise die Schritte für Frauen über 50 Jahre. Die Arbeitslosigkeit konnte in diesem Bereich gesenkt werden", so Scheucher-Pichler, die betonte, dass es seit der im
Jahr 2004 eingeführten Elternteilzeit einen Rechtsanspruch auf Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit gibt. "Wer vorher Vollzeit beschäftigt war, hat auch nachher Anspruch auf Vollzeit."

Scheucher-Pichler wies in ihren Ausführungen darauf hin, dass Österreich im internationalen Vergleich auf positive Daten verweisen könne. "Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen kommen hier zum Tragen. Österreich hat beispielsweise die höchste Frauenerwerbsquote innerhalb der EU und liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Die Anzahl der Frauen in Beschäftigung steigt kontinuierlich an. Die Steigerung der Sozialquote kommt gerade den Frauen zugute", so die ÖVP-Frauensprecherin. Der Versuch der SPÖ, ein Bild zu zeichnen, als hätten die Frauen in Österreich unter schlechten Lebensumständen zu leben, "entbehrt jeglicher Grundlage und wird entschieden zurückgewiesen".

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002