Kukacka: Erste Verhandlungsrunde brachte Annäherung

Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zum vorgezogenen Ausbau der Summerauer-Pyrhn-Schober Achse gehen weiter

Wien (OTS) - Als eine gewisse, aber noch nicht ausreichende Annäherung der Positionen von Bund und den Ländern Steiermark und Oberösterreich über eine entsprechende Beteiligung an der Finanzierung des Ausbaus der Schienenstrecke Summerau-Pyrhn-Schober bezeichnete heute, Mittwoch, Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka, die entsprechenden Verhandlungen mit Finanzminister Grasser, Verkehrsminister und Vizekanzler Hubert Gorbach und den Landeshauptmännern Pühringer und Voves. Man sei sich dabei hinsichtlich der finanziellen Vorstellungen näher gekommen, es sei aber noch kein Durchbruch erzielt worden. Grundsätzlich war man sich aber über die Bedeutung des Projekts sowie die Notwendigkeit eines vorgezogenen Ausbaus einig, der insgesamt ohne Bosrucktunnel ca. 845 Mio. Euro ausmachen wird. Der Bosrucktunnel kann außerhalb des PPP-Modells auf herkömmliche Art von der ÖBB Infrastruktur Bau AG verwirklicht werden. Der oberösterreichische Teil soll wie ursprünglich geplant als PPP-Modell in Form einer funktionalen Ausschreibung auch für die Erprobung alternativer Finanzierungsmethoden genützt werden. Es wurde vereinbart, dass der Verkehrsminister einen Bericht im Ministerrat über den Stand der Verhandlungen machen wird und die Gespräche in rund einem Monat auf politischer Ebene fortgesetzt werden.

"In der Zwischenzeit wird auch eine Arbeitsgruppe auf Beamten- und Expertenebene eingesetzt, bei der auch der Umfang des Nahverkehrsanteils an den Projektmaßnahmen noch näher definiert wird.", schloss Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001